Neuigkeiten am MPE

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Kosmische Explosion als neuer Anwärter für das am weitesten entfernte Objekt im Universum

26. Mai 2011
Ein Gammastrahlenausbruch, im April 2009 vom Swift-Weltraumobservatorium der NASA beobachtet, wurde jetzt als vielversprechender Kandidat für das am weitesten entfernte Objekt im Universum vorgestellt. Mit einer Entfernung von wahrscheinlich 13,14 Milliarden Lichtjahren stammt diese Strahlung von einem Objekt weit jenseits aller bekannten Quasare - vielleicht sogar jenseits der am weitesten entfernten Galaxien oder Gammastrahlenausbrüche, die je gemessen wurden. Mehrere Ergebnisse, die auf die rekordverdächtige Entfernung dieses Objekts hindeuten, wurden jetzt von einem internationalen Astronomenteam, das auch Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) umfasst, vorgestellt. Der Artikel über GRB 090429B (benannt nach dem Datum seiner Entdeckung, 29. April 2009) wird in Kürze in dem renommierten Astrophysical Journal veröffentlicht werden. [mehr]
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Erfindung zur Behandlung von chronischen Wunden erhält Forschungspreis

12. Mai 2011
Am 10. Mai 2011 hat ein Forscherteam vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und dem Klinikum Schwabing den Forschungspreis 2010 der Stiftung "Fondation URGO" für seine Plasma-Technologie erhalten. Mit Hilfe der Erfindung ist es möglich Bakterien auf chronisch infizierten Wunden abzutöten und so die Wundheilung zu unterstützen. [mehr]
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Herschel entdeckt gigantische Stürme

9. Mai 2011
Mit dem PACS-Instrument an Bord des Herschel-Weltraumobservatoriums haben Astronomen am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik riesige Sturmwolken aus molekularem Gas nachgewiesen, die in den Zentren vieler Galaxien toben - mit Windgeschwindigkeiten von teilweise mehr als 1000 Kilometern pro Sekunde, also viele tausendmal höher als bei Wirbelstürmen auf der Erde. Die Beobachtungen zeigen, dass Galaxien mit den aktivsten Kernen die stärksten Winde haben, die den gesamten Gasnachschub einer Galaxie wegblasen können und so sowohl der weiteren Sternentstehung als auch dem Anwachsen des Schwarzen Lochs im Zentrum einen Riegel vorschieben. Dieses Ergebnis ist der erste systematische Nachweis der Bedeutung galaktischer Winde für die Entwicklung von Galaxien. [mehr]
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Mierk Schwabe erhält Promotionspreis der Europäischen Physikalischen Gesellschaft

24. März 2011
Die Plasmaphysik-Sparte der Europäischen Physikalischen Gesellschaft EPS verleiht ihren diesjährigen Promotionspreis an Mierk Schwabe sowie zwei weitere Physiker. Mit diesem Preis werden außergewöhnliche Arbeiten junger Forscher im Bereich der Plasmaphysik honoriert; die MPE-Wissenschaftlerin Schwabe erhält die Auszeichnung für ihre Doktorarbeit über Komplexe Plasmen. [mehr]