Neuigkeiten am MPE

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Ein Blick hinter den Kulissen bei der Entstehung protostellarer Scheiben

11. Juli 2016
Lange Zeit widersetzte sich die Entstehung von protostellaren Scheiben - eine Voraussetzung für das Entstehen von Planetensystemen um junge Sterne – den theoretischen Astrophysikern: In einer dichten, kollabierenden Wolke aus Gas und Staub würde auch das Magnetfeld mit ins Zentrum gezogen werden und dort seine Bremswirkung entfalten. Eine rotationsgestützte Scheibe kann kaum auf diese Art und Weise entstehen - es sei denn, die winzigen Staubkörner werden aus der Wolke entfernt, indem sie sich zu größeren Körnern zusammenklumpen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik und anderen Institutionen. Die realistischeren Simulationen berücksichtigen nun auch nicht-ideale Magneto-Hydrodynamik sowie die Chemie der Ionisierung, um eine rotationsgestützte protostellare Scheibe zu bilden. [mehr]
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Ideale Bedingungen für Studien am Schwarzen Loch

21. Juni 2016
Erfolgreiche Beobachtungen von GRAVITY mit den 8m VLT Teleskopen der ESO [mehr]
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Oliver Pfuhl erhält MERAC-Preis

21. Juni 2016
Die European Astronomical Society (EAS) zeichnet den MPE-Wissenschaftler Oliver Pfuhl mit dem MERAC-Preis 2016 für die beste Doktorarbeit in der Kategorie "Neue Technologien" aus für seine Doktorarbeit über ein innovatives Design von zwei Subsystemen für das VLTI Instrument GRAVITY: die Faserkopplung und das Führungssystem. Das MERAC Preiskomitee hob die hohe Qualität der nominierten Kandidaten für die drei MERAC-Preise 2016 hervor. Die Preisverleihung wird im Rahmen der „European Week of Astronomy and Space Science (EWASS)” vom 4. bis 8. Juli 2016 in Athen, Griechenland, stattfinden.   [mehr]
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CGRO feiert 25-jähriges Jubiläum

20. Juni 2016
Die seinerzeit schwerste astrophysikalische Nutzlast, die je ins All gebracht wurde, war das Compton Gamma Ray Observatory CGRO, eines der vier "großen Observatorien" der NASA, an dem das MPE mit zwei der vier Instrumente an Bord beteiligt war. CGRO wurde am 5. April 1991 an Bord der Raumfähre Atlantis gestartet und die NASA feiert die Entdeckungen, die mit diesem Observatorium bei höchsten Energien gemacht wurden, am 23. Juni 2016 in einer offiziellen Zeremonie im Goddard Besucherzentrum. [mehr]
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Deutlich mehr Riesenplaneten in Sternhaufen als erwartet

17. Juni 2016
Ein internationales Astronomenteam hat herausgefunden, dass es deutlich mehr heiße Jupiterplaneten in einem Sternhaufen namens Messier 67 gibt, als bisher angenommen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen die Astronomen mit Hilfe langjähriger Beobachtungen mehrerer Teleskope und Instrumente, das zur Entdeckung dreier Riesenplaneten führte. Durch die dichtere Umgebung in einem Sternhaufen finden häufiger Wechselwirkungen zwischen Planeten und nahen Sternen statt, was die ungewöhnlich hohe Zahl an heißen Jupitern erklären würde. [mehr]
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Erster Nachweis des wichtigen präbiotischen Moleküls PO in Sternentstehungsgebieten

31. Mai 2016
Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern vom Arcetri Astrophysical Observatory in Florenz, dem Zentrum für Astrobiologie in Madrid und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik hat zum ersten Mal das präbiotische Molekül PO in Sternentstehungsgebieten nachgewiesen. Dieses Molekül spielt eine Schlüsselrolle in der Doppelhelix-Struktur der DNS, und hängt daher direkt mit der Entstehung des Lebens im Universum zusammen. [mehr]
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Erste Experimente in CAS-Laboratorien

12. Mai 2016
Zwei Laborexperimente, die in der CAS-Gruppe am MPE entwickelt und gebaut wurden, konnten kürzlich ihre ersten Aufnahmen machen. Beide Experimente wurden entwickelt, um astronomische Beobachtungen und die astrochemischen Modellierung von Molekülen zu unterstützen, indem sie deren Rotationsübergänge im Labor untersuchen. Diese Laborexperimente ermöglichen es den Wissenschaftlern, die Übergangsfrequenzen von astrophysikalisch relevanten Molekülen mit hoher Genauigkeit im Labor zu messen und zwar in dem Frequenzbereich, der bei großen Sub-/Millimeter Teleskopen wie IRAM NOEMA und ALMA verfügbar ist. Die Kenntnis dieser Übergangsfrequenzen ist die Grundvoraussetzung für die Identifikation dieser Übergänge in den astronomischen Spektren.Die neuen molekularen Studien in den CAS-Labors werden als leistungsfähige neue Werkzeuge eingesetzt werden, um die physikalischen und chemischen Eigenschaften von interstellaren Wolken zu verstehen, in denen sich Sterne und Planeten bilden. [mehr]