Neuigkeiten am MPE

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Hoher Besuch zum Girls‘ Day

28. April 2016
Ministerin Müller besucht das MPE und unterhält sich mit Schülerinnen [mehr]
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Joachim Trümper erhält Tycho Brahe-Preis

15. April 2016
Dieses Jahr ehrt die Europäische Astronomical Society den ehemaligen MPE-Direktor Prof. Joachim Trümper mit dem Tycho Brahe-Preis 2016 in Anerkennung seiner visionären Entwicklungen für die Röntgenastronomie, angefangen von Ballon-Experimenten und der Entdeckung der Zyklotron-Linien im Magnetfeld von Neutronensternen, bis hin zu der führenden Rolle, die er bei der ROSAT-Mission von ihren ersten Anfängen bis zur Auswertung der Daten innehatte. [mehr]
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Riesiges schwarzes Loch in einer Einzelgängergalaxie

6. April 2016
Massereiche schwarze Löcher können nicht nur in großen Galaxienhaufen wachsen, wie jetzt die Entdeckung in einer Galaxie nicht allzu weit entfernt von unserer Milchstraße zeigt. Ein internationales Astronomenteam vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, aus den USA und Kanada analysierte Daten aus einer Beobachtungkampagne zu massereichen Galaxien. Dabei fanden sie im Innern der Gruppengalaxie NGC 1600 ein schwarzes Loch mit einer Masse 17 Milliarden Mal so groß wie die unserer Sonne – eines der massereichsten schwarzen Löcher, das bis heute gefunden wurde. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass die Verteilung der Sterne nahe dem Galaxienzentrum recht diffus ist und dass sich diese Region über den gleichen Radius erstreckt wie die Einflusssphäre der Schwerkraft des Schwarzen Lochs. [mehr]
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Ein neuer Blick auf den Röntgenhimmel

22. März 2016
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) haben die erste vollständige Himmelsdurchmusterung mit ROSAT erneut analysiert um ein neues Bild des Röntgenhimmels zu erhalten. Gleichzeitig stellen sie nun eine überarbeitete und erweiterte Version des Katalogs heller und schwacher Punktquellen vor. Der jetzt veröffentlichte "2RXS-Katalog" ist der derzeit tiefste und sauberste Atlas für Röntgenquellen am Himmel bis zum Start des neuen Röntgensatelliten eROSITA, der derzeit am MPE fertig gestellt wird. [mehr]
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Gammastrahlung enthüllt Paar-Plasma bei aktivem Doppelsternsystem

29. Februar 2016
Das ESA-INTEGRAL Observatorium beobachtete im Juni vergangenen Jahres einen Ausbruch des Mikroquasars V404 Cygni. Dies erlaubte es einem Team von Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik, in der unmittelbaren Umgebung des schwarzen Loches das lange vermutete Elektron-Positron Paar-Plasma zu entdecken. In solch einem Doppelsternsystem verschwindet Materie von einem Begleitstern in einem schwarzen Loch, gleichzeitig wird ein Jet in zwei entgegengesetzte Richtungen ausgestoßen. Der Materiestrom kann in einer Akkretionsscheibe  durch deren Röntgenstrahlung beobachtet werden, während die weit außerhalb in den Jets entweichenden Plasmawolken in Radiobeobachtungen zu sehen sind. Wie aber die Akkretion und das Ausstoßen des Gases zusammenhängen ist völlig unbekannt, ebenso wenig die Prozesse die nahe am schwarzen Loch vor sich gehen. Die Strahlung in der unmittelbaren Umgebung des schwarzen Lochs sollte energiereich genug sein, um Elektronen und ihre Antimaterie-Partnern, die Positronen, zu produzieren, und damit ein sogenanntes "Paar-Plasma" zu erzeugen. Die INTEGRAL-Daten zeigten nun eine klare Signatur dieser Materialisation von Strahlung in ein Paar-Plasma, da die entweichenden Positronen ein charakteristisches Gammastrahlen-Signal aussenden. Dieses wurde nun von den Max-Planck-Wissenschaftlern entdeckt. [mehr]
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"Erstes Licht" für Instrument zur zukünftigen Beobachtung Schwarzer Löcher

13. Januar 2016
Erfolgreiche Inbetriebnahme von GRAVITY am VLTI [mehr]
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Euclid-Beitrag des MPE nimmt nächste Hürde

16. Dezember 2015
Die am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik entwickelte komplexe Optik für das nah-infrarot Instrument NISP an Bord des Euclid Weltraumteleskopes hat den Critical Design Review bestanden und kann nun in die Bauphase eintreten. Mit Hilfe dieses Instrumentes und einer abbildenden Kamera für sichtbares Licht wird der Euclid-Satellit voraussichtlich ab 2020 den Weltraum genauer kartographieren als je zuvor. Die Wissenschaftler werden damit die Entwicklungsgeschichte des Universums noch besser nachverfolgen können und erhalten wertvolle Hinweise auf die rätselhaften Komponenten des Universums, die „dunkle Energie“ und „dunkle Materie“. [mehr]