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Dr. Hannelore Hämmerle
MPE Pressesprecherin
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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Neuigkeiten am MPE

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Tycho Brahe-Preis für Reinhard Genzel

1. Juni 2012
Die Europäische Astronomische Gesellschaft EAS hat angekündigt, dass der Tycho Brahe-Preis 2012 an Prof. Dr. Reinhard Genzel vergeben wird in Anerkennung seiner hervorragenden Beiträge zur Instrumentierung für den Nah-Infrarot-Bereich und für bahnbrechende Arbeiten zur galaktischen und extragalaktischen Astronomie. [mehr]
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Autonome Navigation im Weltall: Pulsare als kosmische Wegweiser

12. April 2012
Seit Jahrtausenden navigieren und orientieren sich Menschen auf der Erde anhand der Gestirne am Himmel. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik haben nun eine Navigationsmethode entwickelt, die auf den periodischen Signalen von Neutronensternen beruht. Diese soll es Raumsonden in Zukunft möglich machen, sich eigenständig im Weltall zurechtzufinden. Professor Werner Becker stellte diese Technologie Ende März 2012 auf dem National Astronomy Meeting in Manchester vor. [mehr]
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Ewine van Dishoeck und Peter Hagoort erhalten hohe Auszeichnung von der niederländischen Akademie der Wissenschaften

5. April 2012
Der Akademie-Preis der königlich niederländischen Akademie der Wissenschaften KNAW geht in diesem Jahr an Professor an Ewine van Dishoeck, Professorin der molekularen Astrophysik an der Universität Leiden und Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied am MPE, und Peter Hagoort, Professor für kognitive Neurowissenschaften an der Radboud Universität Nijmegen. Die Preise, die beide mit 1 Million Euro dotiert sind, zeichnen Wissenschaftler für ihr Lebenswerk und ihre Spitzenleistungen in ihrem Fachgebiet aus. Jährlich gibt es zwei Preise, in den Sozial-und Geisteswissenschaften sowie in den Natur-und Technikwissenschaften. Die offizielle Preisverleihung wird am 21. Juni 2012 stattfinden. [mehr]
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Beobachtungen zeigen die Galaxienverteilung als das Universum halb so alt war wie heute

30. März 2012
Manchester, 30. März 2012 – Während der deutsch-britischen Astronomietagung NAM2012 gaben die Wissenschaftler des BOSS-Teams (Baryon Oscillation Spectroscopic Survey) heute bekannt, dass sie die Verteilung der Galaxien vor etwa fünf bis sechs Milliarden Jahren so genau vermessen haben wie nie zuvor. Dies war ein Schlüsselmoment, als die Ausdehnung des Universums nicht mehr langsamer wurde sondern anfing, sich aufgrund einer geheimnisvollen Kraft namens "dunkler Energie" zu beschleunigen. Was hinter dieser dunklen Energie steckt ist eines der großen Rätsel in der Kosmologie und die Wissenschaftler brauchen genaue Messungen der Ausdehnungsgeschichte des Universums – und BOSS liefert genau solche Messungen. In sechs Artikeln, die heute veröffentlicht wurden, verwendeten Wissenschaftler des BOSS-Teams, dem auch Forscher des Max-Planck-Instituts für Extraterrestrische Physik angehören, diese und frühere Messdaten, um unterschiedliche kosmologische Modelle stark einzugrenzen. [mehr]
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Plasmaforschung für zukünftige Raumfahrt-Ionenantriebe

6. März 2012
Ende Februar wurde dem MPE in einer feierlichen Veranstaltung in Gießen eine Urkunde als assoziierter Partner bei dem LOEWE-Schwerpunktprojekt "RITSAT - Raumfahrt-Ionenantriebe - Plasmaphysikalische Grundlagen und zukünftige Technologien" vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst verliehen. Das MPE wird dabei unter der Leitung von Prof. Markus Thoma aus der Gruppe „Theorie & Komplexe Plasmen” an dem Projektbereich "Plasmamodellierung” mitwirken, um mithilfe von Simulationen Triebwerkskonzepte zu testen und zu modellieren. [mehr]
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Erste extrem helle Röntgenquelle in der Andromeda-Galaxie entpuppt sich als stellares Schwarzes Loch

23. Februar 2012
Detaillierte Beobachtungen der ersten extrem hellen Röntgenquelle in der benachbarten Andromeda-Galaxie zeigen, dass diese durch ein stellares Schwarzes Loch erzeugt wurde, das Material mit sehr hohen Geschwindigkeiten schluckt. In einem internationalen Team haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik nun ihre Ergebnisse veröffentlicht. Die Emission der extrem hellen Quelle stammt vermutlich aus einem Sternsystem ähnlich den Röntgendoppelsternen in unserer Galaxis, bei dem ein schwarzes Loch, das mindestens 13-mal massereicher als unsere Sonne ist, große Mengen an Materie an sich zieht. Im Gegensatz zu Röntgendoppelsternen in unserer eigenen Milchstraße ist dieses System jedoch viel weniger durch interstellares Gas und Staub abgeschirmt, so dass die Quelle auch bei niedrigen Röntgenenergien eingehende untersucht werden kann. [mehr]
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Die Milchstraße - Tomographie einer Balkenspiralgalaxie

15. Februar 2012
Der Aufbau unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, wirft immer noch Rätsel auf. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik haben nun die Strukturen in ihrem Inneren modelliert und damit neueste projizierte Sternzählungen mit der dreidimensionalen Verteilung der Sterne in Verbindung gebracht: in der Mitte der länglichen Ausbuchtung, dem sogenannten Bulge, der sich etwa 10 000 Lichtjahre quer über das Zentrum der Milchstraße hin ausdehnt, befindet sich eine dichte, quasi runde Verteilung der Sterne mit etwa 4000 Lichtjahren im Durchmesser. Weiter außen wird der Bulge zu einem Balken, der sich auf bis zu 15 000 Lichtjahre erstreckt und an seinen Enden mit den Spiralarmen der Milchstraße wechselwirkt. Im Modell bilden sich all diese Komponenten im Laufe der intrinsischen Entwicklung einer Spiralgalaxie und bestehen aus Sternen, die in der Scheibe entstanden sind. Unsere Milchstraße könnte also ursprünglich eine reine Scheibengalaxie gewesen sein. [mehr]
 
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