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Dr. Hannelore Hämmerle
Dr. Hannelore Hämmerle
MPE Pressesprecherin
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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Archiv

Pressemeldungen des MPE

Original 1517424364

Ideale Bedingungen für Studien am Schwarzen Loch

21. Juni 2016
Erfolgreiche Beobachtungen von GRAVITY mit den 8m VLT Teleskopen der ESO [mehr]
Original 1544005354

Deutlich mehr Riesenplaneten in Sternhaufen als erwartet

17. Juni 2016
Ein internationales Astronomenteam hat herausgefunden, dass es deutlich mehr heiße Jupiterplaneten in einem Sternhaufen namens Messier 67 gibt, als bisher angenommen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen die Astronomen mit Hilfe langjähriger Beobachtungen mehrerer Teleskope und Instrumente, das zur Entdeckung dreier Riesenplaneten führte. Durch die dichtere Umgebung in einem Sternhaufen finden häufiger Wechselwirkungen zwischen Planeten und nahen Sternen statt, was die ungewöhnlich hohe Zahl an heißen Jupitern erklären würde. [mehr]
Original 1542720104

Erster Nachweis des wichtigen präbiotischen Moleküls PO in Sternentstehungsgebieten

31. Mai 2016
Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern vom Arcetri Astrophysical Observatory in Florenz, dem Zentrum für Astrobiologie in Madrid und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik hat zum ersten Mal das präbiotische Molekül PO in Sternentstehungsgebieten nachgewiesen. Dieses Molekül spielt eine Schlüsselrolle in der Doppelhelix-Struktur der DNS, und hängt daher direkt mit der Entstehung des Lebens im Universum zusammen. [mehr]
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Schwarzes Loch in einer einsamen Galaxie

6. April 2016
Astronomen finden den ungewöhnlichen Nachfahren eines Quasars [mehr]
Original 1517424353

Riesiges schwarzes Loch in einer Einzelgängergalaxie

6. April 2016
Massereiche schwarze Löcher können nicht nur in großen Galaxienhaufen wachsen, wie jetzt die Entdeckung in einer Galaxie nicht allzu weit entfernt von unserer Milchstraße zeigt. Ein internationales Astronomenteam vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, aus den USA und Kanada analysierte Daten aus einer Beobachtungkampagne zu massereichen Galaxien. Dabei fanden sie im Innern der Gruppengalaxie NGC 1600 ein schwarzes Loch mit einer Masse 17 Milliarden Mal so groß wie die unserer Sonne – eines der massereichsten schwarzen Löcher, das bis heute gefunden wurde. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass die Verteilung der Sterne nahe dem Galaxienzentrum recht diffus ist und dass sich diese Region über den gleichen Radius erstreckt wie die Einflusssphäre der Schwerkraft des Schwarzen Lochs. [mehr]
Original 1517424352

Ein neuer Blick auf den Röntgenhimmel

22. März 2016
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) haben die erste vollständige Himmelsdurchmusterung mit ROSAT erneut analysiert um ein neues Bild des Röntgenhimmels zu erhalten. Gleichzeitig stellen sie nun eine überarbeitete und erweiterte Version des Katalogs heller und schwacher Punktquellen vor. Der jetzt veröffentlichte "2RXS-Katalog" ist der derzeit tiefste und sauberste Atlas für Röntgenquellen am Himmel bis zum Start des neuen Röntgensatelliten eROSITA, der derzeit am MPE fertig gestellt wird. [mehr]
Original 1517424350

Gammastrahlung enthüllt Paar-Plasma bei aktivem Doppelsternsystem

29. Februar 2016
Das ESA-INTEGRAL Observatorium beobachtete im Juni vergangenen Jahres einen Ausbruch des Mikroquasars V404 Cygni. Dies erlaubte es einem Team von Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik, in der unmittelbaren Umgebung des schwarzen Loches das lange vermutete Elektron-Positron Paar-Plasma zu entdecken. In solch einem Doppelsternsystem verschwindet Materie von einem Begleitstern in einem schwarzen Loch, gleichzeitig wird ein Jet in zwei entgegengesetzte Richtungen ausgestoßen. Der Materiestrom kann in einer Akkretionsscheibe  durch deren Röntgenstrahlung beobachtet werden, während die weit außerhalb in den Jets entweichenden Plasmawolken in Radiobeobachtungen zu sehen sind. Wie aber die Akkretion und das Ausstoßen des Gases zusammenhängen ist völlig unbekannt, ebenso wenig die Prozesse die nahe am schwarzen Loch vor sich gehen. Die Strahlung in der unmittelbaren Umgebung des schwarzen Lochs sollte energiereich genug sein, um Elektronen und ihre Antimaterie-Partnern, die Positronen, zu produzieren, und damit ein sogenanntes "Paar-Plasma" zu erzeugen. Die INTEGRAL-Daten zeigten nun eine klare Signatur dieser Materialisation von Strahlung in ein Paar-Plasma, da die entweichenden Positronen ein charakteristisches Gammastrahlen-Signal aussenden. Dieses wurde nun von den Max-Planck-Wissenschaftlern entdeckt. [mehr]
 
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