Zentrale Einrichtungen am MPE

Für die Umsetzung der Visionen und Ideen der MPE Wissenschaftler zur Erforschung des Universums in reale Projekte, wie Satelliten und erdgebundene Instrumente, bedarf es der Unterstützung eines hoch motivierten und qualifizierten Teams aus Ingenieuren, Technikern und Mechanikern.

IT & Datenverarbeitung

Die IT-Gruppe ist verantwortlich für die zentralen Dienste, Betreuung und Betrieb der Rechner und Speichersysteme sowie des Netzwerks. Sie unterstützt die wissenschaftlichen Gruppen bei der Programmierung und Auswertung von Experiment- und Satellitendaten.

 

Elektronik

Die Mitarbeiter der elektromechanischen Werkstatt und der Entwicklungsabteilung arbeiten international und interdisziplinär an Projekten der Weltraumforschung und unterstützen die wissenschaftlichen Gruppen bei der Umsetzung ihrer Vorgaben.

 

Ingenieurbereich Mechanik

In enger Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern, den Elektronikern und auch der Industrie werden hier hauptsächlich Instrumente für die experimentelle Astrophysik entwickelt und teilweise auch gefertigt. Dabei handelt es sich um ein enorm breites Aufgabenspektrum, das vom Feingerätebau über den Sondermaschinenbau bis zum extremen Leichtbau, wie er bei Satelliten im Allgemeinen erforderlich ist, reicht.

 

Testlabor - Integration

Im Testlabor des Instituts können die im Haus entwickelten und gefertigten Teile, Baugruppen, Experimente, Spektrometer, Teleskope etc. auf Vibration, thermische Belastungen und unter Thermal-Vakuumbedingungen getestet werden.

  

Verwaltung (intern)

Die Verwaltung unterstützt die geschäftsführenden Direktoren des Max-Planck-Instituts für Astrophysik und des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik bei der Erfüllung ihrer administrativen Aufgaben. Dies umfasst auch die Betreuung der Außenstellen des Instituts für extraterrestrische Physik in Neuried (Testanlage) und in München-Neuperlach (Halbleiterlabor) sowie dessen Gästehaus in Berkeley, Kalifornien.

Arbeitsschwerpunkte liegen in der Betreuung der eigenen Mitarbeiter sowie des wissenschaftlichen Nachwuchses und der ausländischen Gastwissenschaftler. Ein weiterer Bereich umfasst die Beschaffung von wissenschaftlichen Geräten und sonstigen Ausstattungsgegenständen sowie die Organisation und Pflege der Infrastruktur unserer Institute. Die Planung und Bewirtschaftung der Mittel aus der institutionellen Förderung und der Drittmittelförderung sowie die ordnungsgemäße buchhalterische Abwicklung aller Einnahmen und Ausgaben verbunden mit dem rechnungstechnischen Nachweis über die zutreffende Verwendung der Mittel bilden zusätzliche Aufgabengebiete. Dabei hat die Verwaltung auf die Einhaltung der für die Max-Planck-Gesellschaft und ihre Institute geltenden Gesetze, Rechtsverordnungen, Vorschriften und Richtlinien zu achten und die Direktoren bei deren Umsetzung zu beraten.

 

Publikationsunterstützung und Copyshop (intern)

Der hauseigene Copyshop stellt im wesentlichen Berichte, Broschüren und Vorabdrucke von Veröffentlichungen des MPE und MPA her. Des Weiteren werden auch Formulare, Briefbögen und Briefumschläge für diese Institute erstellt.

 

Bibliothek (intern)

Die Astrobibliothek ist die gemeinsame Präsenzbibliothek der Max-Planck-Institute für Astrophysik und für extraterrestrische Physik. Bei 280 laufenden Zeitschriften und einem Bestand von ca. 15.000 Monographien (Zuwachs ca. 400 pro Jahr) und 20.000 Zeitschriftenbänden (Zuwachs ca. 600 pro Jahr) ist sie eine eher kleine Spezialbibliothek zur Benutzung für unsere Mitarbeiter und Gäste, arbeitet aber auch mit befreundeten Instituten und Wissenschaftlern zusammen und hilft bei Literaturwünschen weiter.

Die Bestände an Monographien und Zeitschriften sind elektronisch erschlossen. An Sondersammlungen finden sich Observatoriumspublikationen, Reports und Preprints sowie eine Dia-, Film- und Videosammlung. Sonderdrucke und Preprints der beiden Institute werden von der Bibliothek verwaltet und verschickt.

MPE Testanlage Panter

Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik betreibt die Röntgentestanlage PANTER um Röntgen-Teleskope und Detektoren zu erforschen und zu kalibrieren. In den Jahren 1977 bis 1980 erbaut, diente die Anlage ursprünglich zur Charakterisierung des Röntgensatteliten ROSAT und wurde in den folgenden Jahren den experimentellen Anforderungen entsprechend erweitert. Nichtdestoweniger wurden fast alle röntgenastronomischen Experimente oder Teile davon in dieser Anlage getestet.

 


letzte Änderung 2015-03-19 durch H. Steinle