CAS Struktur

Struktur von CAS@MPE

Die CAS-Gruppe vereint Experten für Beobachtungen (einschließlich Millimeter-und Sub-Millimeter-Interferometrie, Radio- und Infrarotteleskope), Theorie (physikalische Prozesse und Dynamik, Gas-Staubteilchen chemische Prozesse und Staubentwicklung, molekulare Astrophysik und Kollision/Ratenkoeffizienten) und im Labor (Schwerpunkt molekulare Frequenzmessungen in dem spektralen Fenster, das von der neuen Generation an Teleskopen aufgestoßen wird).

Die kontinuierliche Zusammenarbeit innerhalb CAS-Gruppe und die Verbindungen zu externen nationalen und internationalen Gruppen stellen sicher, dass die Beobachter, Theoretiker, Chemiker und molekularen Astrophysiker ihre Bemühungen in einem dynamischen und interdisziplinären Umfeld zusammentragen, mit dem Ziel die Beobachtungen mit der neuen Generation von Teleskopen korrekt zu interpretieren und unser astrochemisches/physikalische Erbe zu enthüllen. Dies ist auch bitter nötig, da die interdisziplinäre Tätigkeit zwischen den Gruppen mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Zielsetzungen und Hintergründen (z.B. Astrophysiker, Chemiker, Informatiker) in den verschiedenen Ländern nicht ausreicht, um mit der Datenaufnahme und deren astrophysikalischer Interpretation Schritt zu halten.

 

CAS wird eine vollständige Gruppe sein, in der grundlegende astrophysikalische Fragen endlich beantwortet werden und aktuelle theoretische und Labor-Bedürfnisse erfüllt werden.

CAS wird auch eine entscheidende Rolle in der Max-Planck-Gesellschaft spielen. Tatsächlich macht die beispiellose Empfindlichkeit und spektrale Auflösung der aktuellen und zukünftigen Instrumentierung die Astrochemie zu einer Schlüsseldisziplin in vielen Bereichen der Astrophysik, von der galaktischen Sternentstehung, über Planetenbildung, die Atmosphären von Exoplaneten und das Sonnensystem, bis hin zur extragalaktischen Sternbildung im lokalen und frühen Universum. Damit werden auch andere Max-Planck-Institute aus der Interaktion mit CAS profitieren.

<br /> Die vorgeschlagene, gekoppelte Struktur des Zentrums f&uuml;r astrochemischen Studien am MPE (CAS@MPE). Die wichtigsten Bereiche sind: (1) Beobachtungen, (2) Theorie und (3) Labor. <br /> (1) Beobachtungen, mit aktuellen und zuk&uuml;nftigen Teleskopen f&uuml;r Radio-, Millimeter-, Sub-Millimeter- und Infrarotbereich. Hauptthemen sind das interstellaren Medium, Sternentstehung, Entstehung und Entwicklung von protoplanetaren Scheiben, Planetenbildung, und die Atmosph&auml;ren von Exoplaneten. <br /> (2) Theorie, einschlie&szlig;lich (i) dynamischer Modelle, um die physikalischen Prozesse zur Regelung einer beobachteten Quelle zu verstehen, die dann in das (ii) chemische Gas-Staub-Netzwerk einbezogen werden, um die chemische Zusammensetzung abzuleiten. Ergebnisse aus (i) und (ii) gehen in die Strahlungstransportalgorithmen ein, um sie mit Beobachtungen zu vergleichen und die Modelle zu verfeinern, falls sie nicht &uuml;bereinstimmen. (iii) Berechnungen der Sto&szlig;koeffizienten sind von entscheidender Bedeutung f&uuml;r den Strahlungstransport/chemische Modelle und f&uuml;r die Dateninterpretation. <br /> (3) Labor, das sich auf Messungen der molekularen Frequenzen konzentriert, die f&uuml;r die Beobachtungen mit der neuen Generation von Teleskopen von Interesse sind. Bild vergrößern

Die vorgeschlagene, gekoppelte Struktur des Zentrums für astrochemischen Studien am MPE (CAS@MPE). Die wichtigsten Bereiche sind: (1) Beobachtungen, (2) Theorie und (3) Labor.
(1) Beobachtungen, mit aktuellen und zukünftigen Teleskopen für Radio-, Millimeter-, Sub-Millimeter- und Infrarotbereich. Hauptthemen sind das interstellaren Medium, Sternentstehung, Entstehung und Entwicklung von protoplanetaren Scheiben, Planetenbildung, und die Atmosphären von Exoplaneten.
(2) Theorie, einschließlich (i) dynamischer Modelle, um die physikalischen Prozesse zur Regelung einer beobachteten Quelle zu verstehen, die dann in das (ii) chemische Gas-Staub-Netzwerk einbezogen werden, um die chemische Zusammensetzung abzuleiten. Ergebnisse aus (i) und (ii) gehen in die Strahlungstransportalgorithmen ein, um sie mit Beobachtungen zu vergleichen und die Modelle zu verfeinern, falls sie nicht übereinstimmen. (iii) Berechnungen der Stoßkoeffizienten sind von entscheidender Bedeutung für den Strahlungstransport/chemische Modelle und für die Dateninterpretation.
(3) Labor, das sich auf Messungen der molekularen Frequenzen konzentriert, die für die Beobachtungen mit der neuen Generation von Teleskopen von Interesse sind. [weniger]
 
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