MPE News

Hoher Besuch zum Girls‘ Day

Ministerin Müller besucht das MPE und unterhält sich mit Schülerinnen

28. April 2016

Auch 2016 lud das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) wieder 40 Mädchen zum Girls' Day ein. Außerdem besuchte auch die bayerische Arbeits- und Familienministerin Emilia Müller das Institut und begleitete die Mädchen während eines Teils des Programms. Wie die interessierten Fragen der jungen Besucherinnen zeigten, war der Girls' Day am MPE auch in diesem Jahr ein voller Erfolg.

Das Institut beteiligt sich seit vielen Jahren an der jährlichen Girls' Day-Veranstaltung. Mädchen sollen an diesem Tag die Möglichkeit haben, Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften näher kennen zu lernen.

Ministerin Müller zusammen mit den Mädchen bei der Station "Röntgenastronomie" - Experimentieren mit flüssigem Stickstoff. Bild vergrößern
Ministerin Müller zusammen mit den Mädchen bei der Station "Röntgenastronomie" - Experimentieren mit flüssigem Stickstoff. [weniger]

Neben einem Überblick darüber, wie wir uns das Universum vorstellen, konnten die Mädchen an verschiedenen Stationen Einblick in den Arbeitsalltag einer Forscherin gewinnen. Dabei lernten die Mädchen unter anderem, wie man aus Bildern in unterschiedlichen Filtern ein Farbbild zusammensetzt, konnten ihre eigene Wärmestrahlung aufnehmen oder mit flüssigem Stickstoff experimentieren, der sonst zur Kühlung von empfindlichen astronomischen Messgeräten eingesetzt wird. Astronomisches Wissen war dann beim Astroquiz gefragt, das die Mädchen mit der Hilfe von ExpertINNen lösten. Die Mädchen waren die ganze Zeit mit Feuereifer dabei – zum Teil in die Pausen hinein – und ließen sich auch durch die Fernsehteams, die den Besuch der Ministerin begleiteten, nicht aus der Ruhe bringen.

Neben Einzelgesprächen wandte sich Ministerin Müller am Ende des Besuchs an alle jungen Besucherinnen. Mädchen haben, so die Ministerin meist die besseren Schulabschlüsse, ihnen stehen somit alle Türen offen. Wichtig sei aber, dass die Mädchen sich nicht durch festgefahrene Rollenbilder einschränken lassen sollten. Jede solle allein aufgrund ihrer eigenen Interessen und Fähigkeiten entscheiden, welchen Berufsweg sie einschlagen möchte, und auf ihre Stärken vertrauen. Veranstaltungen wie der Girls' Day seien daher weiterhin sehr wichtig, um bestehende Rollenklischees aufzulösen und den Mädchen ein breites Spektrum an Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.