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Pythagoras-Preis 2008 für Sandra Savaglio
Die Astrophysikerin Sandra Savaglio vom Max-Planck-Institut für
extraterrestrische Physik erhält den diesjährigen Pythagoras-Preis, den
die süditalienische Stadt Crotone seit 2004 im Auftrag der Universität
Kalabrien vergibt. Mit den Pythagoras-Preisen der ersten drei Jahre wurden
Mathematiker von internationalem Rang für neue wissenschaftliche Ergebnisse
oder Theorien ausgezeichnet. Von diesem Jahr an wird der Pythagoras-Preis auch
für andere Disziplinen vergeben. Savaglio wird für ihre wissenschaftliche
Gesamtleistung in verschiedenen Feldern der Astrophysik ausgezeichnet.
Die MPE-Wissenschaftlerin forscht hauptsächlich über die Entstehung und
Entwicklung von Galaxien. Der Schwerpunkt ihrer heutigen Arbeit liegt auf
Galaxien, die bis zu 100-mal kleiner sind als die Milchstraße und in denen
Gammablitze (Gamma-Ray Bursts, GRB) stattfinden. In diesem Zusammenhang
entwickelte Savaglio die weltweit größte öffentliche Datenbank über GRBs und
die Galaxien, in denen sie auftreten.
Der Pythagoras-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Empfänger der letzten
Jahre waren Andrew Wiles (2004) für den Beweis des Großen Fermatschen Satzes,
Edward Witten (2005) für seine weltweit führenden Leistungen im Bereich der
Stringtheorie und Enrico Bombieri (2006) für seine Beiträge zur Zahlentheorie.
Offizielle Website des Pythagoras Award
Home Page (in italienischer Sprache)
Informationen über die Preisträgerin:
Sandra Savaglio (in italienischer Sprache)
Ansprechpartner:
Dr. Mona Clerico
Pressesprecherin Max-Planck-Institut für Astrophysik
und Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
Tel.: +49 89 30000-3980
E-Mail: clerico@mpe.mpg.de
Dr. Sandra Savaglio
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching
Tel.: +49 89 30000-3358
Email: savaglio@mpe.mpg.de
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