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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik- Theorie & Komplexe Plasmen -Arbeitsgruppe Theorie |
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Theorie
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Das Profil und die Aktivitäten einer Theorie-Gruppe in einem hauptsächlich experimentell ausgerichteten Institut sind notwendigerweise anders, als in einem 'rein theoretischen' Institut. Die Theorie-Gruppe des MPE unterteilt sich in kleinere Teilgruppen, die aus jeweils einem oder zwei festen Mitarbeitern, sowie einigen befristeten Mitarbeitern, wie Doktoranden, Studenten und Gast-Wissenschaftlern bestehen. Die Teilgruppen beschäftigen sich jeweils mit einem speziellen Thema, das eng mit einem der vier Hauptforschungsgebiete des MPE zusammenhängt: Extraterrestrische Plasmaphysik, Röntgen-, Gamma- und Infrarot-Astronomie. Mit seinen acht leitenden wissenschaftlichen Mitarbeitern kann die Gruppe natürlich nur einen Bruchteil des gesamten Forschungsspektrums abdecken und muss sich deshalb auf einige wenige wissenschaftliche Schwerpunkte konzentrieren. Seit 1994 widmet sich die Theorie-Gruppe verstärkt der Untersuchung
von stark gekoppelten 'komplexen' (d.h. staubhaltigen) Plasmen, im speziellen
den sog. Plasmakristallen.
( Ein neues Forschungsgebiet der Theorie-Gruppe bildet der Einsatz von Plasmatechnik in der Medizin. In einer Kooperation mit dem Klinikum Schwabing, München, wird hierzu eine Studie zur Wundbehandlung durch Plasma durchgeführt. Die Stärken der Theorie-Gruppe des MPE liegen in den Synergieeffekten, die sich im Austausch von Know-How innerhalb der einzelnen Disziplinen ergeben, besonders im Hinblick auf fundamentale Prozesse, numerische Verfahren und Analyseprozeduren. Die Schwerpunktthemen der Gruppe sind: |
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