Testingenieur*in für Detektor-Schädigungsexperiment

Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Astronomie & Astrophysik Komplexe Systeme

Ausschreibungsnummer: 30/2020

Stellenangebot vom 2. Dezember 2020

Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching bei München ist mit seinen Arbeitsbereichen Infrarot- und Submillimeter-Astronomie, Hochenergie-Astronomie, Optische Astronomie und Astrochemie weltweit führend auf dem Gebiet der bodengebundenen und weltraumgestützten experimentellen Astronomie und entwickelt, baut und testet wissenschaftliche Instrumente, die zum Betrieb an Großteleskopen (VLT, LBT, ELT) und zum Einbau in Satelliten (XMM-Newton, Herschel, eROSITA, Athena) bestimmt sind. Für den Test von Mikrometeoritenschäden an Halbleiterdetektoren für das Röntgensatellitenprojekt Athena-WFI suchen wir zum nächstmöglichen Termin eine/n Testingenieur*in für Detektor-Schädigungsexperiment (Physiker*in / Ingenieur*in) (m/w/d).

Für das ESA Satellitenprojekt Athena im Bereich der Röntgenastronomie werden am MPE spektroskopische Siliziumdetektoren vom Typ DEPFET entwickelt mit hoher Energie-, Zeit- und Ortsauflösung bei gleichzeitig hoher Nachweiswahrscheinlichkeit (Quanteneffizienz) im Energiebereich von 0.2 keV bis 15 keV. Auf dem Satelliten werden die von Himmelsobjekten emittierten Photonen durch Röntgen-Spiegelsysteme auf den Detektor fokussiert, der aber auch mit einer geringen Wahrscheinlichkeit von Mikrometeoriten getroffen und geschädigt werden kann. Die Art und das Ausmaß der Schädigung soll in einer Experimentreihe untersucht und charakterisiert werden.

Ihre Aufgaben

Zu Ihrem anspruchsvollen Aufgabenbereich gehören Vorbereitung und Durchführung der Tests sowie deren Auswertung und die Modellierung der Detektorschädigung in Abhängigkeit der Staubteilchenparameter. Die Tätigkeit erfolgt in einem kleinen Projektteam und in Zusammenarbeit mit externen Partnerinstituten.

Ihr Profil

Diese Aufgaben erfordern eine abgeschlossene wissenschaftliche Universitäts- oder Hochschulausbildung als Master/Diplom-Physiker oder -Ingenieur oder eine vergleichbare Qualifikation. Erforderlich sind Erfahrungen im Betrieb von elektronischen Testaufbauten, Kenntnisse über spektroskopische Siliziumdetektoren und deren experimentelle Charakterisierung. Idealerweise arbeiten Sie sich gerne in anspruchsvolle Themengebiete ein und haben bereits Erfahrung in der Mitarbeit bei Messkampagnen.

Unser Angebot

Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet; eine Weiterbeschäftigung darüber hinaus wird angestrebt.

Das MPE bietet Ihnen ein hervorragendes wissenschaftliches Umfeld am prosperierenden Forschungsgelände in Garching. Weitere Informationen über das MPE finden Sie unter http://www.mpe.mpg.de. Zusammen mit unseren Projektwissenschaftlern und Ingenieuren nehmen Sie teil an den spannenden und aktuellen Entwicklungen im Bereich der Instrumentierung für die satellitengestützte Astronomie. Die Bezahlung erfolgt nach Ihrer Qualifikation und Berufserfahrung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD).

Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt.

Ferner will die Max-Planck-Gesellschaft den Anteil an Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Ihre Bewerbung

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige Onlinebewerbung bis zum 31.01.2021.

Zur Redakteursansicht