Prof. Dr. Gerhard Haerendel

Emeritus

Forschungsinteressen

Prof. Haerendel verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Weltraumforschung, u.a. in der Funktion des P.I. mehrerer internationaler Raketen- und Satellitenprojekte wie PORCUPINE, Coloured Bubbles, AMPTE, CRRES, FREJA und EQUATOR-S sowie als Co.I. an zwei Instrumenten der Rosetta-Mission. Die Arbeit an den Höhenforschungsraketen leistete Pionierarbeit bei der Anwendung der Barium-Plasmawolken-Technik auf verschiedene Aspekte der Plasma- und Magnetosphärenphysik, z.B. bei der Bestätigung der Aurorabeschleunigung und des Alfven-Effekts der kritischen Ionisationsgeschwindigkeit, die 1984 und 1985 in der Erzeugung künstlicher Kometen gipfelte.

Vita

Geboren 1935, promovierte Gerhard Haerendel 1963 zum Dr. rer. nat. in Physik an der Universität München. 1969 wurde er Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik und 1972 Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE), wo er Ende 2000 in den Ruhestand ging.
Seinen vollständigen Lebenslauf finden Sie unter dem Link in der linken Spalte.
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