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Dr. Hannelore Hämmerle
MPE Pressesprecherin
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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Neuigkeiten am MPE

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CNES und MPE unterzeichnen Vereinbarung für die SVOM Astronomie-Mission

21. April 2017
CNES-Präsident Jean-Yves Le Gall und Kirpal Nandra, Geschäftsführer des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE), unterzeichneten im April 2017 ein Memorandum of Understanding über den Beitrag Deutschlands zu den MXT- und ECLAIRs-Instrumenten, die CNES für die französisch-chinesische SVOM-Mission entwickelt. [mehr]
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Ferne Galaxien bestehen hauptsächlich aus Gas und Sternen – wo ist die Dunkle Materie?

16. März 2017
Neue Beobachtungen von rotierenden Galaxien vor rund 10 Milliarden Jahren zeigen überraschenderweise, dass diese massereichen Galaxien vollständig von baryonischer oder "normaler" Materie dominiert werden; Dunkle Materie spielt eine viel kleinere Rolle in vergleichbaren Regionen ihrer äußeren Scheibe als im lokalen Universum. Die internationale Forschergruppe am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik untersuchte die Rotationskurven in den äußeren Scheiben von sechs Galaxien (bis zu einer Entfernung von ca. 65000 Lichtjahren vom Zentrum) und stellte fest, dass ihre Rotationsgeschwindigkeiten nicht konstant sind, sondern mit größerem Radius kleiner werden. Diese Erkenntnisse werden durch Beobachtungen von mehr als 200 weiteren Galaxien unterstützt, wobei unterschiedliche Schätzungen ihres dynamischen Zustands ebenfalls auf einen hohen baryonischen Massenanteil deuten. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass in diesen frühen Galaxien die Scheibe viel dicker ist und mit turbulenten Bewegungen zur dynamischen Stabilität beiträgt. Diese Ergebnisse wurden nun in einem Artikel in der Zeitschrift Nature veröffentlicht, zusammen mit drei weiteren Artikeln im Astrophysical Journal. [mehr]
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Tiefer Einblick in Gasregionen mit Sternentstehung außerhalb unserer Milchstraße

13. März 2017
Ein internationales Team von Astronomen, geleitet vom MPE, konnte mit dem Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) in die nahe gelegene Galaxie NGC 6822 hinein zoomen. Die neuen ALMA-Beobachtungen zeigen die Struktur von Gaswolken mit Sternentstehung in einer derart hohen Detailfülle, dass es nun möglich ist, diese mit ähnlichen Regionen in unserer Heimatgalaxie zu vergleichen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Physik der Sternentstehung in ursprünglichen Galaxien geringer Masse - den Bausteinen massereicherer Galaxien – dieselbe ist, wie in unserer eigenen Galaxie. [mehr]
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Staubstreuhalos nun 1000 mal zitiert

23. Februar 2017
Eine Veröffentlichung aus dem Jahr 1995 über ROSAT-Beobachtungen von Staubhalos hat jetzt mehr als 1000 Zitierungen erreicht und nimmt damit eine Spitzenstellung unter den mehr als 9000 Artikeln ein, die sich mit den den "heißen" Themen der Astrophysik wie Supernovae, Neutronensterne, Schwarzen Löchern, Quasaren oder Galaxienhaufen. Wie kommt es, dass ein Nischenthema wie der interstellare Staub eine so starke Resonanz erzeugt? [mehr]

Eine Reise von einer Million Meilen beginnt mit dem ersten Schritt - eROSITA fliegt nach Russland für den Raketenstart 2018

20. Januar 2017
Am 20. Januar 2017 wurde das fertig gestellte eROSITA-Röntgenteleskop in München, wo es am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik gebaut worden war, in ein Frachtflugzeug verladen und nach Russland transportiert. Wie jeder andere Passagier auch musste es erst den Zoll passieren, bevor es nach Moskau weiterreisen konnte. Hier wird eROSITA voraussichtlich am 25. Januar bei der Firma Lavochkin im Moskauer Vorort Khimki ankommen und in den kommenden Monaten zur Vorbereitung auf den Raketenstart weiter getestet und mit der Raumfähre "SRG" integriert. Sobald es dann 2018 an seinem Beobachtungspunkt, etwa 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, angelangt ist, wird eROSITA eine hochempfindliche Durchmusterung des gesamten Himmels im Röntgenlicht durchführen. [mehr]
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Pan-STARRS veröffentlicht Katalog mit 3 Milliarden astronomischen Quellen

19. Dezember 2016
Das Pan-STARRS-Projekt, an dem auch Astronomen an den Max-Planck-Instituten für Astronomie in Heidelberg und für extraterrestrische Physik in Garching beteiligt sind, veröffentlicht heute die weltweit größte digitale Himmelsdurchmusterung. Der Katalog basiert auf Beobachtungsdaten, die über vier Jahre gesammelt wurden, umfasst mehr als 3/4 des Nachthimmelsund liefert nun umfangreiche Informationen über mehr als 3 Milliarden Sterne, Galaxien und andere Quellen. [mehr]
 
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