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Dr. Hannelore Hämmerle
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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Neuigkeiten am MPE

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µROSI startet mit Amateurfunksatelliten „MaxValier Sat“ ins All

23. Juni 2017
Am 23. Juni startete nach intensiver Arbeit in Südtirol, München und Bremen der Amateurfunksatellit „MaxValier Sat“ mit einer indischen Rakete in seine Umlaufbahn um die Erde. Mit an Bord: das Miniatur-Röntgenteleskop µROSI, das vom Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching gebaut wurde. Der MaxValier-Satellit ist eine einzigartige Kooperation aus akademischer Forschung, Raumfahrtindustrie und den Gewerbeoberschulen in Bozen und Meran. Ziel der Mission ist eine vollständige Himmelsdurchmusterung im weichen Röntgenlicht, deren Daten Hobbyastronomen zur Verfügung gestellt werden, sowie die Beobachtung der oberen Erdatmosphäre um dort möglicherweise eine Sauerstoff-Absorptionslinie zu entdecken. [mehr]
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Ein tiefer Blick in die Kinderstube der Sterne im Orion-Nebel

15. Juni 2017
Erste Ergebnisse des Green Bank Ammonia Survey (GAS) werden nun im Astrophysical Journal veröffentlicht. Ein Team des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik, der Universität von Toronto und dem kanadischen Institut für Theoretische Astrophysik wollen damit alle Sternentstehungsregionen im Gouldschen Gürtel, die von den nördlichen Hemisphären aus sichtbar sind, im Licht der wichtigsten molekularen Spurenelemente abbilden. Begleitend zur Veröffentlichung der Daten zeigt dieses beeindruckende Bild Ammoniakmoleküle, die sich entlang eines Filaments in der Sternbildungsregion im Orionnebel befinden. [mehr]
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Unerwartet stark: Brauner Zwerg schleudert langen Jet ins All

17. Mai 2017
Astronomen unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik entdeckten kürzlich einen spektakulären, langen Strahl (Jet), der von einem jungen braunen Zwerg ausgestoßen wird. Die Masse von braunen Zwergen ist zu gering, um die Fusion von Wasserstoff in ihrem Inneren aufrechtzuerhalten; daher nehmen diese Objekte einen Platz zwischen Sternen und Riesenplaneten ein. Bei jungen Sternen wurde bereits häufig ein Jet gefunden, der sich über ein Lichtjahr oder mehr ausdehnt; jetzt wurde zum ersten Mal ein Jet mit ähnlichem Ausmaß bei einem braunen Zwerg entdeckt. Diese Entdeckung vermittelt einen neuen Einblick, wie sub-stellare Objekte entstehen. [mehr]
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CNES und MPE unterzeichnen Vereinbarung für die SVOM Astronomie-Mission

21. April 2017
CNES-Präsident Jean-Yves Le Gall und Kirpal Nandra, Geschäftsführer des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE), unterzeichneten im April 2017 ein Memorandum of Understanding über den Beitrag Deutschlands zu den MXT- und ECLAIRs-Instrumenten, die CNES für die französisch-chinesische SVOM-Mission entwickelt. [mehr]
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Ferne Galaxien bestehen hauptsächlich aus Gas und Sternen – wo ist die Dunkle Materie?

16. März 2017
Neue Beobachtungen von rotierenden Galaxien vor rund 10 Milliarden Jahren zeigen überraschenderweise, dass diese massereichen Galaxien vollständig von baryonischer oder "normaler" Materie dominiert werden; Dunkle Materie spielt eine viel kleinere Rolle in vergleichbaren Regionen ihrer äußeren Scheibe als im lokalen Universum. Die internationale Forschergruppe am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik untersuchte die Rotationskurven in den äußeren Scheiben von sechs Galaxien (bis zu einer Entfernung von ca. 65000 Lichtjahren vom Zentrum) und stellte fest, dass ihre Rotationsgeschwindigkeiten nicht konstant sind, sondern mit größerem Radius kleiner werden. Diese Erkenntnisse werden durch Beobachtungen von mehr als 200 weiteren Galaxien unterstützt, wobei unterschiedliche Schätzungen ihres dynamischen Zustands ebenfalls auf einen hohen baryonischen Massenanteil deuten. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass in diesen frühen Galaxien die Scheibe viel dicker ist und mit turbulenten Bewegungen zur dynamischen Stabilität beiträgt. Diese Ergebnisse wurden nun in einem Artikel in der Zeitschrift Nature veröffentlicht, zusammen mit drei weiteren Artikeln im Astrophysical Journal. [mehr]
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Tiefer Einblick in Gasregionen mit Sternentstehung außerhalb unserer Milchstraße

13. März 2017
Ein internationales Team von Astronomen, geleitet vom MPE, konnte mit dem Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) in die nahe gelegene Galaxie NGC 6822 hinein zoomen. Die neuen ALMA-Beobachtungen zeigen die Struktur von Gaswolken mit Sternentstehung in einer derart hohen Detailfülle, dass es nun möglich ist, diese mit ähnlichen Regionen in unserer Heimatgalaxie zu vergleichen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Physik der Sternentstehung in ursprünglichen Galaxien geringer Masse - den Bausteinen massereicherer Galaxien – dieselbe ist, wie in unserer eigenen Galaxie. [mehr]
 
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