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Dr. Hannelore Hämmerle
MPE Pressesprecherin
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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Archiv

Pressemeldungen des MPE

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Unerwartet stark: Brauner Zwerg schleudert langen Jet ins All

17. Mai 2017
Astronomen unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik entdeckten kürzlich einen spektakulären, langen Strahl (Jet), der von einem jungen braunen Zwerg ausgestoßen wird. Die Masse von braunen Zwergen ist zu gering, um die Fusion von Wasserstoff in ihrem Inneren aufrechtzuerhalten; daher nehmen diese Objekte einen Platz zwischen Sternen und Riesenplaneten ein. Bei jungen Sternen wurde bereits häufig ein Jet gefunden, der sich über ein Lichtjahr oder mehr ausdehnt; jetzt wurde zum ersten Mal ein Jet mit ähnlichem Ausmaß bei einem braunen Zwerg entdeckt. Diese Entdeckung vermittelt einen neuen Einblick, wie sub-stellare Objekte entstehen. [mehr]
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CNES und MPE unterzeichnen Vereinbarung für die SVOM Astronomie-Mission

21. April 2017
CNES-Präsident Jean-Yves Le Gall und Kirpal Nandra, Geschäftsführer des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE), unterzeichneten im April 2017 ein Memorandum of Understanding über den Beitrag Deutschlands zu den MXT- und ECLAIRs-Instrumenten, die CNES für die französisch-chinesische SVOM-Mission entwickelt. [mehr]
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Das Geheimnis der dunklen Körper

5. April 2017
Bis ins 18. Jahrhundert reicht die Ideengeschichte der schwarzen Löcher zurück [mehr]
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Ferne Galaxien bestehen hauptsächlich aus Gas und Sternen – wo ist die Dunkle Materie?

16. März 2017
Neue Beobachtungen von rotierenden Galaxien vor rund 10 Milliarden Jahren zeigen überraschenderweise, dass diese massereichen Galaxien vollständig von baryonischer oder "normaler" Materie dominiert werden; Dunkle Materie spielt eine viel kleinere Rolle in vergleichbaren Regionen ihrer äußeren Scheibe als im lokalen Universum. Die internationale Forschergruppe am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik untersuchte die Rotationskurven in den äußeren Scheiben von sechs Galaxien (bis zu einer Entfernung von ca. 65000 Lichtjahren vom Zentrum) und stellte fest, dass ihre Rotationsgeschwindigkeiten nicht konstant sind, sondern mit größerem Radius kleiner werden. Diese Erkenntnisse werden durch Beobachtungen von mehr als 200 weiteren Galaxien unterstützt, wobei unterschiedliche Schätzungen ihres dynamischen Zustands ebenfalls auf einen hohen baryonischen Massenanteil deuten. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass in diesen frühen Galaxien die Scheibe viel dicker ist und mit turbulenten Bewegungen zur dynamischen Stabilität beiträgt. Diese Ergebnisse wurden nun in einem Artikel in der Zeitschrift Nature veröffentlicht, zusammen mit drei weiteren Artikeln im Astrophysical Journal. [mehr]
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Dunkle Materie – in fernen Galaxien Fehlanzeige

15. März 2017
Milchstraßensysteme im jungen Universum bestehen hauptsächlich aus Gas und Sternen [mehr]

Eine Reise von einer Million Meilen beginnt mit dem ersten Schritt - eROSITA fliegt nach Russland für den Raketenstart 2018

20. Januar 2017
Am 20. Januar 2017 wurde das fertig gestellte eROSITA-Röntgenteleskop in München, wo es am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik gebaut worden war, in ein Frachtflugzeug verladen und nach Russland transportiert. Wie jeder andere Passagier auch musste es erst den Zoll passieren, bevor es nach Moskau weiterreisen konnte. Hier wird eROSITA voraussichtlich am 25. Januar bei der Firma Lavochkin im Moskauer Vorort Khimki ankommen und in den kommenden Monaten zur Vorbereitung auf den Raketenstart weiter getestet und mit der Raumfähre "SRG" integriert. Sobald es dann 2018 an seinem Beobachtungspunkt, etwa 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, angelangt ist, wird eROSITA eine hochempfindliche Durchmusterung des gesamten Himmels im Röntgenlicht durchführen. [mehr]
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Pan-STARRS veröffentlicht Katalog mit 3 Milliarden astronomischen Quellen

19. Dezember 2016
Das Pan-STARRS-Projekt, an dem auch Astronomen an den Max-Planck-Instituten für Astronomie in Heidelberg und für extraterrestrische Physik in Garching beteiligt sind, veröffentlicht heute die weltweit größte digitale Himmelsdurchmusterung. Der Katalog basiert auf Beobachtungsdaten, die über vier Jahre gesammelt wurden, umfasst mehr als 3/4 des Nachthimmelsund liefert nun umfangreiche Informationen über mehr als 3 Milliarden Sterne, Galaxien und andere Quellen. [mehr]
 
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