Genaue Beobachtungen des Quasars 3C 273 mit dem GRAVITY-Instrument zeigen die Struktur des um das zentrale supermassereiche Schwarze Loch wirbelnden Gases – das erste Mal, dass die sogenannte "Broad Line Region" aufgelöst werden konnte.

Detaillierter Blick auf den Gravitationsstrudel eines riesigen schwarzen Lochs

Genaue Beobachtungen des Quasars 3C 273 mit dem GRAVITY-Instrument zeigen die Struktur des um das zentrale supermassereiche Schwarze Loch wirbelnden Gases – das erste Mal, dass die sogenannte "Broad Line Region" aufgelöst werden konnte.
GRAVITY-Instrument findet weitere Hinweise darauf, dass sich im Zentrum der Milchstraße ein Schwarzes Loch befindet.

Erste detaillierte Beobachtungen von Materie in nahem Orbit um schwarzes Loch

GRAVITY-Instrument findet weitere Hinweise darauf, dass sich im Zentrum der Milchstraße ein Schwarzes Loch befindet.
Beobachtungen des Galaktischen-Zentrum-Teams am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) zeigen erstmals die von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagten Auswirkungen auf die Bewegung eines Sterns durch das extreme Gravitationsfeld nahe dem supermassereichen Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße.

Erster erfolgreicher Test von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie nahe dem supermassereichen Schwarzen Loch im galaktischen Zentrum

Beobachtungen des Galaktischen-Zentrum-Teams am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) zeigen erstmals die von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagten Auswirkungen auf die Bewegung eines Sterns durch das extreme Gravitationsfeld nahe dem supermassereichen Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße.
Die Erklärung für die große Wassermenge auf der Erde steckt in den kleinen Staubkörnern, aus denen sich die Erde einst gebildet hat – in diesen war Wasser eingeschlossen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler aus den Niederlanden, Deutschland und dem Vereinigten Königreich mit Hilfe von Berechnungen und Simulationen. Die Ergebnisse werden in zwei Artikeln in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

NOVA: Wasser in kleinen Staubkörnern kann große Mengen an Wasser auf der Erde erklären.

Die Erklärung für die große Wassermenge auf der Erde steckt in den kleinen Staubkörnern, aus denen sich die Erde einst gebildet hat – in diesen war Wasser eingeschlossen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler aus den Niederlanden, Deutschland und dem Vereinigten Königreich mit Hilfe von Berechnungen und Simulationen. Die Ergebnisse werden in zwei Artikeln in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.
Die gleichzeitige Detektion eines kurzen Gammastrahlenausbruchs durch Fermi/GBM, INTEGRAL und als Gravitationswelle mit LIGO/Virgo, gefolgt von Beobachtungen mit MPG/GROND läutet eine neue Ära in der Astronomie ein.

Verschmelzung zweier Neutronensterne gleichzeitig als Gammastrahlenausbruch mit optischem Nachleuchten und mit Gravitationswellen entdeckt

Die gleichzeitige Detektion eines kurzen Gammastrahlenausbruchs durch Fermi/GBM, INTEGRAL und als Gravitationswelle mit LIGO/Virgo, gefolgt von Beobachtungen mit MPG/GROND läutet eine neue Ära in der Astronomie ein.
Unter der Mitwirkung von zehn Observatorien in sechs europäischen Ländern gelang es Astronomen kürzlich, eine Sternbedeckung durch den Zwergplaneten Haumea zu beobachten, bei der sie überraschenderweise auch einen schmalen und dichten Ring entdeckten, der den Zwergplaneten umgibt. Darüber hinaus konnten die Wissenschaftler die Größe, Form und Dichte von Haumea näher bestimmen. Die neuen Werte stimmen besser mit den theoretischen Vorhersagen überein, trotzdem bleibt die Entstehung dieses interessanten Ringsystems mit Monden rätselhaft.

Ring um Zwergplaneten entdeckt

Unter der Mitwirkung von zehn Observatorien in sechs europäischen Ländern gelang es Astronomen kürzlich, eine Sternbedeckung durch den Zwergplaneten Haumea zu beobachten, bei der sie überraschenderweise auch einen schmalen und dichten Ring entdeckten, der den Zwergplaneten umgibt. Darüber hinaus konnten die Wissenschaftler die Größe, Form und Dichte von Haumea näher bestimmen. Die neuen Werte stimmen besser mit den theoretischen Vorhersagen überein, trotzdem bleibt die Entstehung dieses interessanten Ringsystems mit Monden rätselhaft.

Personen und Projekte


<p>RAS Honorary Fellowship in Astronomy awarded to MPE Director Ralf Bender</p>

RAS-Ehrenmitgliedschaft in Astronomie für MPE-Direktor Ralf Bender

14. Januar 2019

Am Freitag, den 11. Januar, gab die Royal Astronomical Society bekannt, dass MPE-Direktor Ralf Bender eine RAS-Ehrenmitgliedschaft in Astronomie für die einzigartige Kombination aus federführender Forschung und institutionellem Dienst erhält.

mehr

Am MPE-gefertigte Optik nun vollständig in EUCLID-NISP integriert

21. Dezember 2018

Letzte Woche wurde bei LAM Marseille die optische Baugruppe bestehend aus dem Kameraobjektiv "CaLA" und dem Korrektorobjektiv "CoLA" vollständig in die Nahinfrarot-Optik NISP für den Euclid-Satelliten integriert. Euclid ist eine ESA-Mission, die 2022 gestartet werden soll, um das "Dunkle Universum" zu untersuchen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik sind für das gesamte optische Design des Nahinfrarot-Instruments NISP NI-OA verantwortlich.

mehr

Prof. Amiel Sternberg wird Externes Wissenschaftliches Mitglied am MPE

19. Dezember 2018

Professor Amiel Sternberg von der Raymond and Beverly Sackler School of Physics & Astronomy, Tel Aviv University, wurde zum externen wissenschaftlichen Mitglied am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) ernannt. Seine Forschungsgebiete sind das interstellare Medium, Sternentstehung, Galaxienentwicklung und die theoretische Astrophysik. Er wird insbesondere mit der Infrarot- und Submm-Gruppe am MPE eng zusammenarbeiten.

mehr

Nächste Veranstaltungen

Neutrino Fingerprints of the High Energy Sky

19.02.2019 16:15 - 17:15
MPI Physik, Freimann, Raum: Lecture Hall

Metals as tracers of galaxy evolution

20.02.2019 10:45 - 11:45
ESO, Raum: Library (room 365)

Shaping evolved star winds: new views with ALMA

20.02.2019 14:00 - 15:00
USM, Scheinerstr. 1, München, Raum: Room E.08

Why Circumgalactic Matter Matters for Galaxy Evolution

21.02.2019 15:15 - 16:00
ESO, Raum: Auditorium "Eridanus"

Hinweis

Girls' Day

Girls' Day am MPE

Mädchen haben am Girls' Day die Wahl zwischen zwei Programmangeboten: 1. Blick ins All mit "Infrarot- und Röntgenaugen" oder 2. MPE Werkstatt: Bohren, Fräsen, Schneiden für die Astronomie.

mehr
Zur Redakteursansicht