Direktor

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Prof. Dr. Kirpal Nandra

Direktor der Hochenergie-Astrophysik am MPE

Telefon:089 30000-3401

Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Ansprechpartner

Birgit Boller

Sekretariat

Telefon:089 30000-3403Fax:089 30000-3569

Dr. Norbert Meidinger

Kontakt Halbleiterlabor

Telefon:089 839400-22
E-Mail:nom@...

Dr. Vadim Burwitz

Kontakt PANTER Testanlage

Telefon:089 745577-15

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Hochenergie-Astrophysik am MPE

Hochenergie-Astrophysik am MPE

Im hochenergetischen Bereich des elektromagnetischen Spektrums (Röntgen- und Gammastrahlung), beobachtet man Emission von kosmischen Quellen, die sich entweder durch extrem hohe Temperaturen (über eine Million Grad) oder durch hochenergetische nichtthermische Phänomene auszeichnen. Der Hauptteil der baryonischen Materie in unserem Universum ist in einem solch heissen Zustand, eingesperrt in Galaxienhaufen, Gruppen von Galaxien und verteilt im intergalaktischen Medium und kann nur durch ihre Röntgenstrahlung beobachtet werden. Fällt Materie in ein Schwarzes Loch oder auf ein anderes kompaktes Objekt, wird sie durch energetische Prozesse beschleunigt und auf ähnlich hohe Temperaturen erhitzt und Röntgenstrahlung erzeugt.

Die Hauptforschungsgebiete der MPE Hochenergie-Gruppe sind:

  • Kompakte Objekte und Extreme Astrophysik
  • Entwicklung der Super-Massereichen Schwarzen Löcher
  • Strukturen auf Grössten Skalen

XMM-Newton
XMM-Newton
Fermi
Fermi

Da Röntgen- und Gammastrahlung nicht durch die Atmosphäre vom Boden aus beobachtet werden kann, müssen Messinstrumente in den Weltraum gebracht werden, um diese hochenergetischen  Phänomene beobachten zu können. Mit diesem Forschungsprogramm, das die Entwicklung von Detektoren und Teleskopen für die Röntgenastronomie beinhaltet, befasst sich unsere Gruppe am MPE, eine der weltweit grössten auf diesem Gebiet.

INTEGRAL
INTEGRAL
Chandra
Chandra

Die Gruppe hat wesentliche Beiträge zu einer grossen Zahl von Hochenergie-Astrophysik Projekten, wie Chandra, Fermi, INTEGRAL, ROSAT, Swift und XMM-Newton geleistet. Zur Zeit bauen wir das eROSITA Röntgenteleskop für den Russisch/Deutschen Spektr-RG Satelliten, dessen Start für 2014 vorgesehen ist.

 
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