Neuigkeiten am MPE

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Ring um Zwergplaneten entdeckt

12. Oktober 2017
Unter der Mitwirkung von zehn Observatorien in sechs europäischen Ländern gelang es Astronomen kürzlich, eine Sternbedeckung durch den Zwergplaneten Haumea zu beobachten, bei der sie überraschenderweise auch einen schmalen und dichten Ring entdeckten, der den Zwergplaneten umgibt. Darüber hinaus konnten die Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und mehr als 50 weiteren Institutionen die Größe, Form und Dichte von Haumea näher bestimmen. Die neuen Werte stimmen besser mit den theoretischen Vorhersagen überein, trotzdem bleibt die Entstehung dieses interessanten Ringsystems mit Monden rätselhaft. [mehr]
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Joachim Trümper erhält Cothenius-Medaille

7. September 2017
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ehrt Joachim Trümper, Direktor emeritus am MPE, mit der Cothenius-Medaille für sein herausragendes wissenschaftliches Lebenswerk. Die Auszeichnung wird Joachim Trümper im Rahmen des feierlichen Eröffnung der Leopoldina-Jahresversammlung am Freitag, 22. September 2017, in Halle (Saale) verliehen. [mehr]
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Albrecht Poglitsch erhält Preis für Instrumentenentwicklung der Astronomischen Gesellschaft 2017

6. September 2017
Für seine langjährigen Arbeiten bei der Instrumentenentwicklung für das ferne Infrarot wird Albrecht Poglitsch mit dem Preis für Instrumentenentwicklung der Astronomischen Gesellschaft 2017 ausgezeichnet, der in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen wird. Albrecht Poglitsch entwickelte zuletzt insbesondere das PACS-Instrument für das Herschel-Weltraumteleskop der ESA, mit dem viele wichtige Entdeckungen zur Sternentstehung und -entwicklung bis hin zu fernen Galaxien und AGNs möglich waren. [mehr]
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Molekularer Ausfluss startet außerhalb der Scheibe um einen jungen Stern

11. Juli 2017
Zum ersten Mal hat ein internationales Team von Astronomen unter Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) einen molekularen Ausfluss beobachtet, der außerhalb der Scheibe um einen jungen Stern gestartet wird. Gasausflüsse entfernen überschüssigen Drehimpuls aus dem System und es wurde vorgeschlagen, dass diese Winde aus einer breiten Region in der protoplanetaren Scheibe gestartet werden sollten. Die jüngsten Beobachtungen zeigen nun, dass die Ausflüsse asymmetrisch sind und außerhalb des Randes der Scheibe starten, an der Position, an der einfallendes Material auftrifft. [mehr]
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Ortwin Gerhard erhält Brouwer-Preis

30. Juni 2017
Die Division “Dynamical Astronomy” (DDA) der American Astronomical Society hat Dr. Ortwin Gerhard vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) mit dem Dirk-Brouwer-Preis ausgezeichnet. Gerhard wird damit für seine Leistungen bei der Modellierung der inneren Milchstraßengalaxie geehrt. [mehr]
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µROSI startet mit Amateurfunksatelliten „MaxValier Sat“ ins All

23. Juni 2017
Am 23. Juni startete nach intensiver Arbeit in Südtirol, München und Bremen der Amateurfunksatellit „MaxValier Sat“ mit einer indischen Rakete in seine Umlaufbahn um die Erde. Mit an Bord: das Miniatur-Röntgenteleskop µROSI, das vom Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching gebaut wurde. Der MaxValier-Satellit ist eine einzigartige Kooperation aus akademischer Forschung, Raumfahrtindustrie und den Gewerbeoberschulen in Bozen und Meran. Ziel der Mission ist eine vollständige Himmelsdurchmusterung im weichen Röntgenlicht, deren Daten Hobbyastronomen zur Verfügung gestellt werden, sowie die Beobachtung der oberen Erdatmosphäre um dort möglicherweise eine Sauerstoff-Absorptionslinie zu entdecken. [mehr]
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Ein tiefer Blick in die Kinderstube der Sterne im Orion-Nebel

15. Juni 2017
Erste Ergebnisse des Green Bank Ammonia Survey (GAS) werden nun im Astrophysical Journal veröffentlicht. Ein Team des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik, der Universität von Toronto und dem kanadischen Institut für Theoretische Astrophysik wollen damit alle Sternentstehungsregionen im Gouldschen Gürtel, die von den nördlichen Hemisphären aus sichtbar sind, im Licht der wichtigsten molekularen Spurenelemente abbilden. Begleitend zur Veröffentlichung der Daten zeigt dieses beeindruckende Bild Ammoniakmoleküle, die sich entlang eines Filaments in der Sternbildungsregion im Orionnebel befinden. [mehr]