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Dr. Hannelore Hämmerle
Dr. Hannelore Hämmerle
MPE Pressesprecherin
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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Neuigkeiten am MPE

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Plasmaforschung für zukünftige Raumfahrt-Ionenantriebe

6. März 2012
Ende Februar wurde dem MPE in einer feierlichen Veranstaltung in Gießen eine Urkunde als assoziierter Partner bei dem LOEWE-Schwerpunktprojekt "RITSAT - Raumfahrt-Ionenantriebe - Plasmaphysikalische Grundlagen und zukünftige Technologien" vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst verliehen. Das MPE wird dabei unter der Leitung von Prof. Markus Thoma aus der Gruppe „Theorie & Komplexe Plasmen” an dem Projektbereich "Plasmamodellierung” mitwirken, um mithilfe von Simulationen Triebwerkskonzepte zu testen und zu modellieren. [mehr]
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Erste extrem helle Röntgenquelle in der Andromeda-Galaxie entpuppt sich als stellares Schwarzes Loch

23. Februar 2012
Detaillierte Beobachtungen der ersten extrem hellen Röntgenquelle in der benachbarten Andromeda-Galaxie zeigen, dass diese durch ein stellares Schwarzes Loch erzeugt wurde, das Material mit sehr hohen Geschwindigkeiten schluckt. In einem internationalen Team haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik nun ihre Ergebnisse veröffentlicht. Die Emission der extrem hellen Quelle stammt vermutlich aus einem Sternsystem ähnlich den Röntgendoppelsternen in unserer Galaxis, bei dem ein schwarzes Loch, das mindestens 13-mal massereicher als unsere Sonne ist, große Mengen an Materie an sich zieht. Im Gegensatz zu Röntgendoppelsternen in unserer eigenen Milchstraße ist dieses System jedoch viel weniger durch interstellares Gas und Staub abgeschirmt, so dass die Quelle auch bei niedrigen Röntgenenergien eingehende untersucht werden kann. [mehr]
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Die Milchstraße - Tomographie einer Balkenspiralgalaxie

15. Februar 2012
Der Aufbau unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, wirft immer noch Rätsel auf. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik haben nun die Strukturen in ihrem Inneren modelliert und damit neueste projizierte Sternzählungen mit der dreidimensionalen Verteilung der Sterne in Verbindung gebracht: in der Mitte der länglichen Ausbuchtung, dem sogenannten Bulge, der sich etwa 10 000 Lichtjahre quer über das Zentrum der Milchstraße hin ausdehnt, befindet sich eine dichte, quasi runde Verteilung der Sterne mit etwa 4000 Lichtjahren im Durchmesser. Weiter außen wird der Bulge zu einem Balken, der sich auf bis zu 15 000 Lichtjahre erstreckt und an seinen Enden mit den Spiralarmen der Milchstraße wechselwirkt. Im Modell bilden sich all diese Komponenten im Laufe der intrinsischen Entwicklung einer Spiralgalaxie und bestehen aus Sternen, die in der Scheibe entstanden sind. Unsere Milchstraße könnte also ursprünglich eine reine Scheibengalaxie gewesen sein. [mehr]
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Crafoord-Preis in Astronomie geht 2012 an Reinhard Genzel

19. Januar 2012
Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften gab heute bekannt, dass der Crafoord-Preis in Astronomie 2012 gemeinsam an Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching, und Andrea Ghez von der University of California, Los Angeles, USA, verliehen wird "für ihre Beobachtungen der Sterne, die das galaktische Zentrum umkreisen und damit auf ein massereiches Schwarzes Loch hinweisen". [mehr]
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Linda Tacconi mit Lancelot Berkeley Preis ausgezeichnet

10. Januar 2012
Diese Woche erhält Linda Tacconi den "Lancelot M. Berkeley"-Preis der New Yorker gemeinschaftlichen Treuhandstiftung für verdienstvolle Arbeit in der Astronomie. Der Preis wird während der Winter-Jahresversammlung der amerikanischen astronomischen Gesellschaft in Austin, Texas, verliehen. In ihrem Preisvortrag wird die MPE-Wissenschaftlerin erklären, wie leistungsfähige Millimeter-Teleskope inzwischen auch ferne, massereiche Galaxien sondieren können. Dabei zeigt sich, dass sie viel molekulares Gas enthalten und deshalb viel schneller neue Sterne bilden können als heutige Galaxien. [mehr]
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Schwarzes Loch zerreißt Gaswolke

14. Dezember 2011
In den nächsten Jahren können Astronomen direkt beobachten, wie das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße gefüttert wird: Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik haben eine Gaswolke entdeckt, die in Richtung des Schwarzen Lochs im galaktischen Zentrum fällt. Die Forscher sehen bereits wie die Gaswolke durch die extreme Anziehungskraft des Schwarzen Lochs in die Länge gezogen wird; in den nächsten zwei Jahren wird die Gaswolke komplett zerrissen und schließlich vom Schwarzen Loch geschluckt werden, wodurch sich die Röntgenstrahlung stark erhöhen dürfte. Dies wird in einem Artikel in Nature beschrieben, der am 14. Dezember 2011 online veröffentlicht wird. [mehr]
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Scharfe Augen für das VLT - NACO beobachtet seit zehn Jahren

25. November 2011
Vor einem Jahrzehnt, am 25. November 2001, wurde das erste System mit adaptiver Optik am Very Large Telescope (VLT) der ESO installiert. Seitdem gehört die adaptive Optik zur Routine und erlaubt es den Astronomen am MPE und anderen Instituten mit scharfen Augen in den Himmel zu blicken und viele wichtige astronomische Entdeckungen zu machen. [mehr]
 
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