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Dr. Hannelore Hämmerle
MPE Pressesprecherin
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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Neuigkeiten am MPE

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Die Milchstraße - Tomographie einer Balkenspiralgalaxie

15. Februar 2012
Der Aufbau unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, wirft immer noch Rätsel auf. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik haben nun die Strukturen in ihrem Inneren modelliert und damit neueste projizierte Sternzählungen mit der dreidimensionalen Verteilung der Sterne in Verbindung gebracht: in der Mitte der länglichen Ausbuchtung, dem sogenannten Bulge, der sich etwa 10 000 Lichtjahre quer über das Zentrum der Milchstraße hin ausdehnt, befindet sich eine dichte, quasi runde Verteilung der Sterne mit etwa 4000 Lichtjahren im Durchmesser. Weiter außen wird der Bulge zu einem Balken, der sich auf bis zu 15 000 Lichtjahre erstreckt und an seinen Enden mit den Spiralarmen der Milchstraße wechselwirkt. Im Modell bilden sich all diese Komponenten im Laufe der intrinsischen Entwicklung einer Spiralgalaxie und bestehen aus Sternen, die in der Scheibe entstanden sind. Unsere Milchstraße könnte also ursprünglich eine reine Scheibengalaxie gewesen sein. [mehr]
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Crafoord-Preis in Astronomie geht 2012 an Reinhard Genzel

19. Januar 2012
Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften gab heute bekannt, dass der Crafoord-Preis in Astronomie 2012 gemeinsam an Reinhard Genzel vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching, und Andrea Ghez von der University of California, Los Angeles, USA, verliehen wird "für ihre Beobachtungen der Sterne, die das galaktische Zentrum umkreisen und damit auf ein massereiches Schwarzes Loch hinweisen". [mehr]
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Linda Tacconi mit Lancelot Berkeley Preis ausgezeichnet

10. Januar 2012
Diese Woche erhält Linda Tacconi den "Lancelot M. Berkeley"-Preis der New Yorker gemeinschaftlichen Treuhandstiftung für verdienstvolle Arbeit in der Astronomie. Der Preis wird während der Winter-Jahresversammlung der amerikanischen astronomischen Gesellschaft in Austin, Texas, verliehen. In ihrem Preisvortrag wird die MPE-Wissenschaftlerin erklären, wie leistungsfähige Millimeter-Teleskope inzwischen auch ferne, massereiche Galaxien sondieren können. Dabei zeigt sich, dass sie viel molekulares Gas enthalten und deshalb viel schneller neue Sterne bilden können als heutige Galaxien. [mehr]
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Schwarzes Loch zerreißt Gaswolke

14. Dezember 2011
In den nächsten Jahren können Astronomen direkt beobachten, wie das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße gefüttert wird: Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik haben eine Gaswolke entdeckt, die in Richtung des Schwarzen Lochs im galaktischen Zentrum fällt. Die Forscher sehen bereits wie die Gaswolke durch die extreme Anziehungskraft des Schwarzen Lochs in die Länge gezogen wird; in den nächsten zwei Jahren wird die Gaswolke komplett zerrissen und schließlich vom Schwarzen Loch geschluckt werden, wodurch sich die Röntgenstrahlung stark erhöhen dürfte. Dies wird in einem Artikel in Nature beschrieben, der am 14. Dezember 2011 online veröffentlicht wird. [mehr]
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Scharfe Augen für das VLT - NACO beobachtet seit zehn Jahren

25. November 2011
Vor einem Jahrzehnt, am 25. November 2001, wurde das erste System mit adaptiver Optik am Very Large Telescope (VLT) der ESO installiert. Seitdem gehört die adaptive Optik zur Routine und erlaubt es den Astronomen am MPE und anderen Instituten mit scharfen Augen in den Himmel zu blicken und viele wichtige astronomische Entdeckungen zu machen. [mehr]
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ESA wählt EUCLID-Weltraummission für
"Cosmic Vision"-Programm aus

17. November 2011
Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching ist zusammen mit der Sternwarte der Ludwig-Maximilians-Universität München ein wichtiger Partner bei der EUCLID-Weltraummission, die heute von der europäischen Weltraumagentur ESA für das ”Cosmic Vision“-Programm ausgewählt wurde. Die Hauptaufgabe von EUCLID wird es sein, die beschleunigte Ausdehnung des Universums zu vermessen. Der Start der Mission wird für Ende 2019 erwartet. [mehr]
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Herschel trifft Kleinplanet - Eine Begegnung der schnellen Art

16. November 2011
So nah, so schnell und so klein war bisher noch kein Objekt, das von Herschel beobachtet wurde. Und eigentlich sind solche Beobachtungen aus technischer Sicht auch gar nicht möglich, da der Kleinplanet 2005 YU55 sich mit einer viel zu großen Geschwindigkeit am Himmel bewegt und Herschel nicht darauf ausgelegt ist, ihm zu folgen. Durch einen einfachen Trick gelang es Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und am European Space Astronomy Centre in Spanien nun dennoch ein spektakulärer Blick auf diesen Kleinplaneten, kurz nachdem dieser die Mondbahn gekreuzt hatte. Mit diesen Beobachtungen konnten die Astronomen einige physikalische und thermische Kenngrößen ermitteln. So stellte sich unter anderem heraus, dass 2005 YU55 kleiner ist, als bisher angenommen, und wahrscheinlich nur aus einer losen Ansammlung von Geröll besteht. [mehr]
 
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