Kontakt

profile_image
Dr. Hannelore Hämmerle
MPE Pressesprecherin
Telefon:+49 (0)89 30000 3980Fax:+49 (0)89 30000 3569
E-Mail:pr@...

Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Neuigkeiten am MPE

Teaser image horizontal 1342002012

Herschel entdeckt gigantische Stürme

9. Mai 2011
Mit dem PACS-Instrument an Bord des Herschel-Weltraumobservatoriums haben Astronomen am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik riesige Sturmwolken aus molekularem Gas nachgewiesen, die in den Zentren vieler Galaxien toben - mit Windgeschwindigkeiten von teilweise mehr als 1000 Kilometern pro Sekunde, also viele tausendmal höher als bei Wirbelstürmen auf der Erde. Die Beobachtungen zeigen, dass Galaxien mit den aktivsten Kernen die stärksten Winde haben, die den gesamten Gasnachschub einer Galaxie wegblasen können und so sowohl der weiteren Sternentstehung als auch dem Anwachsen des Schwarzen Lochs im Zentrum einen Riegel vorschieben. Dieses Ergebnis ist der erste systematische Nachweis der Bedeutung galaktischer Winde für die Entwicklung von Galaxien. [mehr]
Teaser image vertical 1342686074

Mierk Schwabe erhält Promotionspreis der Europäischen Physikalischen Gesellschaft

24. März 2011
Die Plasmaphysik-Sparte der Europäischen Physikalischen Gesellschaft EPS verleiht ihren diesjährigen Promotionspreis an Mierk Schwabe sowie zwei weitere Physiker. Mit diesem Preis werden außergewöhnliche Arbeiten junger Forscher im Bereich der Plasmaphysik honoriert; die MPE-Wissenschaftlerin Schwabe erhält die Auszeichnung für ihre Doktorarbeit über Komplexe Plasmen. [mehr]
Teaser image horizontal 1342686180

Kein Zusammenhang zwischen Dunkler Materie und massereichen Schwarzen Löchern in Galaxienkernen

20. Januar 2011
Massereiche schwarze Löcher gibt es im Zentrum fast aller Galaxien, wobei die größten Galaxien - die auch von den größten Halos aus Dunkler Materie umgeben sind -die schwersten schwarzen Löcher beherbergen. Dies führte zu der Vermutung, dass es eine direkte Verbindung zwischen Dunkler Materie und schwarzen Löchern geben und dass somit die Physik exotischer Materie das Wachstum eines schwarzen Lochs bestimmen könnte. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, der Universitätssternwarte München und der Texas-Universität in Austin haben nun eine umfangreiche Studie an Galaxien durchgeführt um den Beweis zu erbringen, dass die Masse eines schwarzen Lochs nicht direkt mit der Masse des Halos aus Dunkler Materie zusammenhängt. Die Masse des schwarzen Lochs wird vielmehr durch die Entstehung des galaktischen Bulges bestimmt. Diese Ergebnisse werden am 20. Januar in der renommierten Zeitschrift Nature veröffentlicht. [mehr]
 
loading content