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Dr. Hannelore Hämmerle
MPE Pressesprecherin
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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Neuigkeiten am MPE

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Kein Zusammenhang zwischen Dunkler Materie und massereichen Schwarzen Löchern in Galaxienkernen

20. Januar 2011
Massereiche schwarze Löcher gibt es im Zentrum fast aller Galaxien, wobei die größten Galaxien - die auch von den größten Halos aus Dunkler Materie umgeben sind -die schwersten schwarzen Löcher beherbergen. Dies führte zu der Vermutung, dass es eine direkte Verbindung zwischen Dunkler Materie und schwarzen Löchern geben und dass somit die Physik exotischer Materie das Wachstum eines schwarzen Lochs bestimmen könnte. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, der Universitätssternwarte München und der Texas-Universität in Austin haben nun eine umfangreiche Studie an Galaxien durchgeführt um den Beweis zu erbringen, dass die Masse eines schwarzen Lochs nicht direkt mit der Masse des Halos aus Dunkler Materie zusammenhängt. Die Masse des schwarzen Lochs wird vielmehr durch die Entstehung des galaktischen Bulges bestimmt. Diese Ergebnisse werden am 20. Januar in der renommierten Zeitschrift Nature veröffentlicht. [mehr]
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Rund um den Plasmakristall

14. Januar 2011
MPE heißt Kosmonauten und Physiker zum "PK-3 Plus"-Symposium willkommen [mehr]
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Weltraumteleskop weist Antimaterie aus Gewittern nach

10. Januar 2011
Normalerweise blicken Astronomen in die Tiefen des Alls, bei dem Ergebnis, das am Montag 10. Januar bei einem Treffen der American Astronomical Society vorgestellt wurde, allerdings handelt sich um ein Antimateriesignal von der Erde, das mit dem Fermi Gammastrahlen Weltraumteleskop der NASA nachgewiesen wurde. Diese Antimaterieteilchen entstanden in energiegeladenen Prozessen über Gewitterwolken und führten zu einem Gammastrahlenblitz, als sie auf dem Raumschiff auftrafen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik waren für die Entwicklung der Detektoren und Stromversorgung des Fermi Gamma-ray Burst Monitors (GBM), verantwortlich, mit dem der Nachweis dieser Teilchen gelang, und trugen bei dieser Entdeckung sowohl zur Datenauswertung als auch zur Kalibration bei. [mehr]
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Erfolgreiche Asteroidenjagd im Klassenzimmer

5. Januar 2011
Gemeinsam mit dem Pan-STARRS 1 Teleskop auf Hawaii, konzipiert als leistungsfähigster Asteroidenjäger der Welt, haben Schüler in Deutschland und den USA acht Wochen lang nach Asteroiden gesucht - Felsbrocken mit Durchmessern zwischen wenigen und einigen hundert Kilometern, die durch unser Sonnensystem fliegen. Jetzt, nach Abschluss des Projekts haben die Schüler eine Reihe interessanter Beobachtungen vorzuweisen: Bestätigungsbeobachtungen für vier "Near-Earth Objects" (die der Erde vergleichsweise nahe kommen) und die Entdeckung von mehr als 170 Kandidatenobjekten, bei denen es sich um bislang unbekannte Asteroiden handeln könnte. [mehr]
 
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