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Dr. Hannelore Hämmerle
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Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching

Neuigkeiten am MPE

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Eine Galaxie mit Doppel-Herz

14. Oktober 2016
Neue hochauflösende Bilder der riesigen elliptischen Galaxie NGC 5419 zeigen deutlich eine Doppelstruktur im Kern. Der Grund hierfür blieb unklar, bis Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik nun die Geschwindigkeiten der Sterne genau vermessen haben. Eine detaillierte Analyse der Bilder sowie der kinematischen Daten legen nahe, dass diese Galaxie zwei Schwarze Löcher in ihrem Zentrum beherbergt, mit einer Gesamtmasse von mindestens 7 Milliarden Sonnenmassen und einem Abstand von nur etwa 200 Lichtjahren. [mehr]
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Doch keine Hinweise auf sterile Neutrinos in Galaxienhaufen

5. September 2016
In vergangenen Jahren entwickelte sich eine hitzige Debatte unter Astronomen: Einige Autoren schienen eine nicht identifizierte Emissionslinie in den Spektren von Galaxienhaufen gesehen zu haben, die von so-genannten sterilen Neutrinos stammen könnte, die wiederum ein Kandidat für dunkle Materie sind. Andere Galaxienhaufen verfügten anscheinend nicht über eine derartige Linie; es konnte aber auch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Eine aktuelle Analyse von Archivdaten des Chandra-Röntgenobservatoriums von 33 Galaxienhaufen zeigt nun keinerlei Anzeichen dieser Linie und liefert strenge Obergrenzen für die Eigenschaften dieser dunklen Materie. [mehr]

"Max-Planck Partner-Gruppe" in Chile untersucht das galaktische Zentrum

25. August 2016
Jorge Cuadra am astrophysikalischen Institut der Universidad Católica de Chile leitet nun eine der vierzig „Max-Planck Partner-Gruppen“ weltweit. Dies beinhaltet einen Zuschuss für Forschungen zum galaktischen Zentrum. [mehr]
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1,2 Millionen Galaxien in drei Dimensionen

14. Juli 2016
Mit einer neuen Karte wollen Astronomen den dunklen Seiten des Universums auf die Spur kommen [mehr]
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Ein Blick hinter den Kulissen bei der Entstehung protostellarer Scheiben

11. Juli 2016
Lange Zeit widersetzte sich die Entstehung von protostellaren Scheiben - eine Voraussetzung für das Entstehen von Planetensystemen um junge Sterne – den theoretischen Astrophysikern: In einer dichten, kollabierenden Wolke aus Gas und Staub würde auch das Magnetfeld mit ins Zentrum gezogen werden und dort seine Bremswirkung entfalten. Eine rotationsgestützte Scheibe kann kaum auf diese Art und Weise entstehen - es sei denn, die winzigen Staubkörner werden aus der Wolke entfernt, indem sie sich zu größeren Körnern zusammenklumpen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik und anderen Institutionen. Die realistischeren Simulationen berücksichtigen nun auch nicht-ideale Magneto-Hydrodynamik sowie die Chemie der Ionisierung, um eine rotationsgestützte protostellare Scheibe zu bilden. [mehr]
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Ideale Bedingungen für Studien am Schwarzen Loch

21. Juni 2016
Erfolgreiche Beobachtungen von GRAVITY mit den 8m VLT Teleskopen der ESO [mehr]
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Oliver Pfuhl erhält MERAC-Preis

21. Juni 2016
Die European Astronomical Society (EAS) zeichnet den MPE-Wissenschaftler Oliver Pfuhl mit dem MERAC-Preis 2016 für die beste Doktorarbeit in der Kategorie "Neue Technologien" aus für seine Doktorarbeit über ein innovatives Design von zwei Subsystemen für das VLTI Instrument GRAVITY: die Faserkopplung und das Führungssystem. Das MERAC Preiskomitee hob die hohe Qualität der nominierten Kandidaten für die drei MERAC-Preise 2016 hervor. Die Preisverleihung wird im Rahmen der „European Week of Astronomy and Space Science (EWASS)” vom 4. bis 8. Juli 2016 in Athen, Griechenland, stattfinden.   [mehr]
 
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