Pressemeldungen des MPE

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Pan-STARRS veröffentlicht Katalog mit 3 Milliarden astronomischen Quellen

19. Dezember 2016
Das Pan-STARRS-Projekt, an dem auch Astronomen an den Max-Planck-Instituten für Astronomie in Heidelberg und für extraterrestrische Physik in Garching beteiligt sind, veröffentlicht heute die weltweit größte digitale Himmelsdurchmusterung. Der Katalog basiert auf Beobachtungsdaten, die über vier Jahre gesammelt wurden, umfasst mehr als 3/4 des Nachthimmelsund liefert nun umfangreiche Informationen über mehr als 3 Milliarden Sterne, Galaxien und andere Quellen. [mehr]
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Ein internationales Team von Wissenschaftlern entdeckt einen Superhaufen von Galaxien, der sich hinter dem Band der Milchstraße verbirgt

16. November 2016
Ein internationales Team von Astronomen hat eine bisher unbekannte, außergewöhnliche Konzentration von Galaxien im Sternbild Vela entdeckt und sie den „Vela-Superhaufen“ getauft. Die gravitative Anziehungskraft dieser großen Massenansammlung in unserer näheren kosmischen Umgebung sollte einen Einfluss auf die Bewegung unserer Lokalen Galaxiengruppe haben, zu der auch die Milchstraße gehört. Dies könnte helfen, die Pekuliargeschwindigkeit der Lokalen Gruppe in Bezug auf den kosmologischen Mikrowellenhintergrund zu erklären. [mehr]
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1,2 Millionen Galaxien in drei Dimensionen

14. Juli 2016
Mit einer neuen Karte wollen Astronomen den dunklen Seiten des Universums auf die Spur kommen [mehr]
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1,2 Millionen Galaxien in drei Dimensionen

14. Juli 2016
Mit einer neuen Karte wollen Astronomen den dunklen Seiten des Universums auf die Spur kommen [mehr]
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Ein Blick hinter den Kulissen bei der Entstehung protostellarer Scheiben

11. Juli 2016
Lange Zeit widersetzte sich die Entstehung von protostellaren Scheiben - eine Voraussetzung für das Entstehen von Planetensystemen um junge Sterne – den theoretischen Astrophysikern: In einer dichten, kollabierenden Wolke aus Gas und Staub würde auch das Magnetfeld mit ins Zentrum gezogen werden und dort seine Bremswirkung entfalten. Eine rotationsgestützte Scheibe kann kaum auf diese Art und Weise entstehen - es sei denn, die winzigen Staubkörner werden aus der Wolke entfernt, indem sie sich zu größeren Körnern zusammenklumpen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik und anderen Institutionen. Die realistischeren Simulationen berücksichtigen nun auch nicht-ideale Magneto-Hydrodynamik sowie die Chemie der Ionisierung, um eine rotationsgestützte protostellare Scheibe zu bilden. [mehr]
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Ideale Bedingungen für Studien am Schwarzen Loch

21. Juni 2016
Erfolgreiche Beobachtungen von GRAVITY mit den 8m VLT Teleskopen der ESO [mehr]
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Deutlich mehr Riesenplaneten in Sternhaufen als erwartet

17. Juni 2016
Ein internationales Astronomenteam hat herausgefunden, dass es deutlich mehr heiße Jupiterplaneten in einem Sternhaufen namens Messier 67 gibt, als bisher angenommen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen die Astronomen mit Hilfe langjähriger Beobachtungen mehrerer Teleskope und Instrumente, das zur Entdeckung dreier Riesenplaneten führte. Durch die dichtere Umgebung in einem Sternhaufen finden häufiger Wechselwirkungen zwischen Planeten und nahen Sternen statt, was die ungewöhnlich hohe Zahl an heißen Jupitern erklären würde. [mehr]