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Stijn Wuyts erhält Beatrice-Tinsley-Forschungspreis

29. April 2015

Die Galaxien-Forschungsgruppe im Astronomie-Department an UT Austin wählte den MPE-Forscher Stijn Wuyts für den Beatrice-Tinsley-Forschungspreis 2014-15 aus. Der Preis umfasst eine Einladung für einen Besuch in Texas, um dort unter anderem einen Vortrag an der University of Texas, Austin, zu halten.

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Stijn Wuyts

Mit dem Beatrice-Tinsley-Forschungspreis werden junge Wissenschaftler ausgezeichnet, deren Forschung vielversprechend ist. Der Preisträger, der von der Galaxien-Forschungsgruppe ausgewählt wird, besucht eine Woche lang das Astronomie-Department an UT Austin, um sich mit den Forschern dort auszutauschen und ein Kolloquium über seine Forschung zu halten.

Stijn Wuyts ist Ende April in Texas und hält dort einen Vortrag über "Early Galaxies: Alive, Dead, Transitioning and/or Active". Er ist Nachwuchswissenschaftler in der Infrarot-Gruppe am MPE und seine Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung von Galaxien seit dem Höhepunkt der kosmischen Sternentstehung, mit einem Schwerpunkt auf ihrer Struktur, Sternpopulationen und Dynamik. Um die Galaxienentstehung und Transformationsszenarien einzuschränken nutzt er Beobachtungen bis zu hohen Rotverschiebungen bei unterschiedlichen Wellenlängen, die mit Teleskopen sowohl auf der Erde als auch im Weltraum gewonnen wurden. Zusammen mit seinen Kollegen an der Universität von Texas in Austin wird er Sequenzen von Galaxien in Abhängigkeit von verschiedenen Vorläufern aufbauen, die von den höchsten Rotverschiebungen bis zur heutigen Zeit reichen.

Dieses zusammengesetzte Farbbild zeigt einen kleinen Ausschnitt aus dem CANDELS-Mosaik. Stijn Wuyts nutzt diese und andere Beobachtungen um die Sternpopulationen und Struktur von Galaxien bis zu einer Zeit von vor 10 Milliarden Jahren zu untersuchen. Bild vergrößern
Dieses zusammengesetzte Farbbild zeigt einen kleinen Ausschnitt aus dem CANDELS-Mosaik. Stijn Wuyts nutzt diese und andere Beobachtungen um die Sternpopulationen und Struktur von Galaxien bis zu einer Zeit von vor 10 Milliarden Jahren zu untersuchen. [weniger]

 

 
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