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2012-09-21 (Fermi Blog)

1000 Fermi Bursts!

Das Gamma-Ray Burst Monitor (GBM) Instrument auf dem Fermi Satelliten hat heute den 1000sten Gammastrahlenausbruch detektiert. Die Grafik von Valerie Connaughton zeigt die Positionen der 1000 kosmischen Explosionen auf einer Himmelskarte.  Bild vergrößern
Das Gamma-Ray Burst Monitor (GBM) Instrument auf dem Fermi Satelliten hat heute den 1000sten Gammastrahlenausbruch detektiert. Die Grafik von Valerie Connaughton zeigt die Positionen der 1000 kosmischen Explosionen auf einer Himmelskarte.  [weniger]

Fermi/GBM hat seinen 1000. Gammastrahlenausbruch beobachtet!! Am 21. September 2012 um 21:03 UT hat GBM einen einzelnen Puls aus Gammastrahlungsquanten detektiert, welcher 3 Sekunden lang dauerte. Der Gammablitz wurde automatisch auf dem Fermi Satelliten vom GBM Instrument nachgewiesen und eine Eilmeldung wurde zur Erde gefunkt, die dort innerhalb von 15 Sekunden an ein weltweites Team von Astronomen weitergeben wurde. 

 

Nach ursprünglichen Vorhersagen wurde der 1000. Gammastrahlenausbruch erst nach 5 Missionsjahren erwartet. Aber dank der exzellenten Suchalgorithmen, welche das GBM Team implementiert hat, ist die Detektionsrate nun signifikant höher als erhofft.

 

Gammastrahlenausbrüche sind die am weitest entfernten kosmischen Objekte, die Fermi beobachten kann. Jeder einzelne Gammastrahlenausbruch bietet den Wissenschaftlern die einmalige Gelegenheit, die ältesten und leuchtstärksten Explosionen im Universum genauer zu untersuchen und zu verstehen.

 


 

Links:

Fermi Blog

2011-01-14 (NASA Pressemitteilung)

Hat der Krebs-Nebel als "Standardkerze" ausgedient?

 
Hochenergie-Daten der Satelliten Fermi, RXTE, Swift und INTEGRAL zeigen, dass die Hochenergiestrahlung des Kebsnebels in den letzten zwei Jahren um 7 Prozent abgenommen hat. Sie zeigen ausserdem eine deutliche Variabilität in den verfügbaren Daten seit 1999. Der Fermi-LAT Detektor konnte auch starke kurzzeitige Gammastrahlenausbrüche nachweisen. Bild vergrößern
Hochenergie-Daten der Satelliten Fermi, RXTE, Swift und INTEGRAL zeigen, dass die Hochenergiestrahlung des Kebsnebels in den letzten zwei Jahren um 7 Prozent abgenommen hat. Sie zeigen ausserdem eine deutliche Variabilität in den verfügbaren Daten seit 1999. Der Fermi-LAT Detektor konnte auch starke kurzzeitige Gammastrahlenausbrüche nachweisen. [weniger]

Kombinierte Daten von mehreren Satelliten die eine unerwartet starke Variabilität der Hochenergiestrahlung des Krebsnebels zeigen, haben Astronomen weltweit überrascht. Bisher war der Krebsnsbel immer als "Standard-Kerze" für den Hochenergiebereich (Röntgen- und Gamma-Strahlung) angesehen worden.

Colleen Wilson-Hodge, Erstautorin der Veröffentlichung und Mitglied des Fermi-GBM Teams in Huntsville sagte:" 40 Jahre lang betrachteten die meisten Astronomen den Krebsnebel als Standard-Kerze. Zum erstem Mal können wir jetzt nachweisen wie stark diese Kerze flackert."

Daten des Fermi-GBM haben den entscheidenden Anstoss zu dieser Entdeckung gegeben.

 

NASA Pressemitteilung  (in englischer Sprache)

ESA Presssemitteilung  (in englischer Sprache)

Original Veröffentlichung (The Astrophysical Journal Letters, Volume 727, Number 2, pp.40-45 (2011)

Sky and Telecope (in englischer Sprache)

 

2010-10-11 (MPE Pressemitteilung)

Weltraumteleskop weist Antimaterie aus Gewittern nach

Normalerweise blicken Astronomen in die Tiefen des Alls, bei dem Ergebnis, das am Montag 10. Januar bei einem Treffen der American Astronomical Society vorgestellt wurde, allerdings handelt sich um ein Antimateriesignal von der Erde, das mit dem Fermi Gammastrahlen Weltraumteleskop der NASA nachgewiesen wurde. Diese Antimaterieteilchen entstanden in energiegeladenen Prozessen über Gewitterwolken und führten zu einem Gammastrahlenblitz, als sie auf dem Raumschiff auftrafen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik waren für die Entwicklung der Detektoren und Stromversorgung des Fermi Gamma-ray Burst Monitors (GBM), verantwortlich, mit dem der Nachweis dieser Teilchen gelang, und trugen bei dieser Entdeckung sowohl zur Datenauswertung als auch zur Kalibration bei.

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<div class="small">Während Fermi sich über Ägypten befand, fing der GBM das Signal eines Teilchenstrahls auf, der durch einen TGF in ein Gewitter unterhalb des sichtbaren Horizonts erzeugt wurde.</div> Bild vergrößern
Während Fermi sich über Ägypten befand, fing der GBM das Signal eines Teilchenstrahls auf, der durch einen TGF in ein Gewitter unterhalb des sichtbaren Horizonts erzeugt wurde.
[weniger]
 
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