Künstlerische Darstellung des Rosetta Orbiters und der Landeeinheit (Credit: ESA)

Beteiligung an Rosetta

Die Mission Rosetta der europäischen Weltraumorganisation ESA soll die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems erforschen, indem sie einen der ältesten und ursprünglichsten Himmelskörper, einen Kometen, untersucht. Die Mission besteht aus einem Orbiter und der Landeeinheit Philae.

Am MPE wurde eine Ankerharpune entwickelt, die die Landeeinheit Philae auf einem Kometen (67P/Churyumov-Gerasimenko) sicher halten kann. In der Ankerharpune integriert sind Sensoren des MUPUS Experiments.

  

3D-Abbildung einer Ankerharpune für die Rosetta Landeeinheit Philae
Foto einer Ankerharpune
Die ROSETTA Landeeinheit mit den Ankerharpunen auf der Vibrationstestanlage.

Am Institut wurde auch das Experiment COSIMA für den Rosetta-Orbiter entwickelt. Es soll die chemische Zusammensetzung von Staubpartikeln bestimmen, die von einem Kometen stammen.

COSIMA

wissenschaftliches Instrument für den ESA-Satelliten Rosetta
COSIMA auf der Vibrationstestanlage
Das Experiment COSIMA mit applizierten Temperatursensoren in der Thermalvakuumkammer. Hier werden bestimmte Funktionen des Instruments unter ähnlichen Umgebungsbedingungen bezüglich Druck und Temperatur, wie sie später im Orbit herrschen, getestet. Die Temperaturverteilung und Temperaturgradienten an den Messstellen werden während mehrerer Temperaturzyklen ermittelt.


letzte Änderung 2012-09-12 durch R. Mayr-Ihbe

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