Veranstaltungen am Institut und mit Beteiligung des MPE

Café & Kosmos

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Neutrinos und der Materieüberschuss im Universum: Suche nach dem neutrinolosen Doppelbetazerfall

Es ist nach wie vor ein Rätsel, warum am Anfang des Universums mehr Materie als Antimaterie entstanden ist. Ein exotischer Kernzerfall – der neutrinolose Doppelbetazerfall –könnte dabei helfen zu verstehen, wie diese Asymmetrie zustande gekommen ist: Sollte der Zerfall existieren, könnten Neutrinos identisch mit ihren Antiteilchen sein und dadurch einen Materieüberschuss erzeugen. In Experimenten wird mit Strahlungsdetektoren nach diesem Zerfall gesucht. Dabei ist es besonders wichtig nichts außer dem Signal selbst zu messen. Im Café & Kosmos erklärt Dr. Béla Majorovits, welche Rolle Neutrinos beim „Sieg der Materie“ spielen könnten – und wie diese Zusammenhänge mit Experimenten im Untergrund untersucht werden. [mehr]

Café & Kosmos

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Lichtspur des Urknalls

Der kosmische Mikrowellenhintergrund ist die älteste Strahlung im Universum; sie wurde ausgesandt als das Weltall nach dem Urknall zum ersten Mal durchsichtig wurde. Der Planck-Satellit der ESA lieferte von 2009 bis 2013 die bisher genaueste Karte von diesem "Echo des Urknalls", mit der die Astrophysiker die Geometrie unseres Kosmos sehr genau bestimmen konnten. Prof. Simon White vom Max-Planck-Institut für Astrophysik wird beim nächsten Café&Kosmos die finalen Ergebnisse der Datenauswertung von Planck vorstellen und interpretieren, und auch erklären, mit welchen Schwierigkeiten die Planck-Wissenschaftler zu kämpfen hatten. [mehr]