Die Entstehung von Sternen in interstellaren Gaswolken verläuft sehr schnell, aber auch sehr ineffizient. Durch die Strahlung der Sterne wird ein Großteil des Gases zerstreut, was zu einem heftigen Wechselspiel führt: die Sternentstehungsregionen funkeln wie beim Feuerwerk. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik anhand von Beobachtungen der Spiralgalaxie NGC300.

Junge Sterne lassen Galaxien wie beim Feuerwerk glitzern

Die Entstehung von Sternen in interstellaren Gaswolken verläuft sehr schnell, aber auch sehr ineffizient. Durch die Strahlung der Sterne wird ein Großteil des Gases zerstreut, was zu einem heftigen Wechselspiel führt: die Sternentstehungsregionen funkeln wie beim Feuerwerk. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam unter Beteiligung von Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik anhand von Beobachtungen der Spiralgalaxie NGC300.
Das GRAVITY-Instrument am Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der ESO hat die erste direkte Beobachtung eines Exoplaneten mittels optischer Interferometrie vorgenommen. Diese Methode zeigt eine komplexe Atmosphäre eines Exoplaneten mit Wolken aus Eisen und Silikat, die in einem planetenweiten Sturm zirkulieren. Die Technik bietet einzigartige Möglichkeiten, viele der heute bekannten Exoplaneten zu charakterisieren.

GRAVITY zeigt Details eines sturmgepeitschten Exoplaneten

Das GRAVITY-Instrument am Very Large Telescope Interferometer (VLTI) der ESO hat die erste direkte Beobachtung eines Exoplaneten mittels optischer Interferometrie vorgenommen. Diese Methode zeigt eine komplexe Atmosphäre eines Exoplaneten mit Wolken aus Eisen und Silikat, die in einem planetenweiten Sturm zirkulieren. Die Technik bietet einzigartige Möglichkeiten, viele der heute bekannten Exoplaneten zu charakterisieren.
Materie und Energie, die aus dem Zentrum einer Galaxie abfließen, gelten als wichtige Akteure bei der Entstehung und Entwicklung von Galaxien und anderen Strukturen im Universum. Astronomen unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik haben nun eine ausgedehnte Röntgenkarte des zentralen Bereichs der Milchstraße erstellt, mit deren Hilfe sie einen breiten Kanal aus Gas entdeckten, der das Zentrum der Milchstraße mit Strukturen viel weiter außen verbindet.

Röntgenlicht zeigt „Kamine“ in der Milchstraße

Materie und Energie, die aus dem Zentrum einer Galaxie abfließen, gelten als wichtige Akteure bei der Entstehung und Entwicklung von Galaxien und anderen Strukturen im Universum. Astronomen unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik haben nun eine ausgedehnte Röntgenkarte des zentralen Bereichs der Milchstraße erstellt, mit deren Hilfe sie einen breiten Kanal aus Gas entdeckten, der das Zentrum der Milchstraße mit Strukturen viel weiter außen verbindet.
Genaue Beobachtungen des Quasars 3C 273 mit dem GRAVITY-Instrument zeigen die Struktur des um das zentrale supermassereiche Schwarze Loch wirbelnden Gases – das erste Mal, dass die sogenannte "Broad Line Region" aufgelöst werden konnte.

Detaillierter Blick auf den Gravitationsstrudel eines riesigen schwarzen Lochs

Genaue Beobachtungen des Quasars 3C 273 mit dem GRAVITY-Instrument zeigen die Struktur des um das zentrale supermassereiche Schwarze Loch wirbelnden Gases – das erste Mal, dass die sogenannte "Broad Line Region" aufgelöst werden konnte.
GRAVITY-Instrument findet weitere Hinweise darauf, dass sich im Zentrum der Milchstraße ein Schwarzes Loch befindet.

Erste detaillierte Beobachtungen von Materie in nahem Orbit um schwarzes Loch

GRAVITY-Instrument findet weitere Hinweise darauf, dass sich im Zentrum der Milchstraße ein Schwarzes Loch befindet.
Beobachtungen des Galaktischen-Zentrum-Teams am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) zeigen erstmals die von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagten Auswirkungen auf die Bewegung eines Sterns durch das extreme Gravitationsfeld nahe dem supermassereichen Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße.

Erster erfolgreicher Test von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie nahe dem supermassereichen Schwarzen Loch im galaktischen Zentrum

Beobachtungen des Galaktischen-Zentrum-Teams am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) zeigen erstmals die von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagten Auswirkungen auf die Bewegung eines Sterns durch das extreme Gravitationsfeld nahe dem supermassereichen Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße.

Personen und Projekte


Ehrendoktorwürde für Natascha Förster Schreiber

13. Juni 2019

Die MPE-Astronomin Natascha Förster Schreiber erhält von der Universität Bath die Ehrendoktorwürde. Mit dieser renommierten Auszeichnung der Universität Bath wird Förster Schreiber nicht nur für ihre herausragende Karriere und ihre breite Forschungstätigkeit, sondern auch für ihre Unterstützung der Astrophysik-Gruppe in Bath seit deren Gründung ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet Anfang Juli an der Universität Bath statt.

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eROSITA erreicht Baikonur

26. April 2019

Am 25. April 2019 wurde das Weltraumobservatorium Spektr-RG an Bord zum Kosmodrom Baikonur geschickt – die letzte Etappe zur Vorbereitung auf den Start am 21. Juni. An Bord von Spektr-RG befindet sich das Röntgenteleskop eROSITA, das am MPE entwickelt und gebaut wurde. Sein Ziel ist es eine hochempfindliche Durchmusterung des gesamten Himmels im Röntgenlicht durchzuführen, wenn es an seinem Beobachtungspunkt L2 angekommen ist.

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4MOST soll eROSITA-Quellen nachbeobachten

4MOST soll eROSITA-Quellen nachbeobachten

Am 6. März wurde eine Reihe von Whitepapers veröffentlicht, die das Surveyprogramm mit 4MOST den Astronomen weltweit vorstellen. Der 4-Meter Multi-Objekt-Spektrograph 4MOST wird das größte spektroskopische Instrument für Himmelsdurchmusterungen seiner Art auf der Südhalbkugel sein. Das MPE hat zwei der Whitepaper beigesteuert, um 4MOST zur Nachbeobachtung von eROSITA-Quellen in zwei großen Himmelsdurchmusterungen zu nutzen, die sich zum einen mit aktiven galaktischen Kernen sowie mit Galaxienhaufen befassen.

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Nächste Veranstaltungen

"Meet the speaker''

17.06.2019 16:00 - 17:00
LMU, Physik, Schellingstr. München, Raum: H522 (5th floor)

Quantum thermalization of closed systems and its breakdown

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Steps beyond the Standard Model: searching for simplicity

18.06.2019 16:15 - 17:15
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Spectral variability signatures of diffusive shock acceleration in blazar jets

19.06.2019 10:00 - 11:15
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Early-type Galaxies: Climbing to the Top of the Mass Ladder

19.06.2019 14:00 - 15:00
USM, Scheinerstr. 1, München, Raum: Room E008

2. The physics of pulsar magnetospheres

19.06.2019 15:30 - 16:30
MPA, Raum: Large Seminar Room E 0.11

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