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CNES-Präsident Jean-Yves Le Gall und Kirpal Nandra, Geschäftsführer des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE), unterzeichneten im April 2017 ein Memorandum of Understanding über den Beitrag Deutschlands zu den MXT- und ECLAIRs-Instrumenten, die CNES für die französisch-chinesische SVOM-Mission entwickelt.

CNES und MPE unterzeichnen Vereinbarung für die SVOM Astronomie-Mission

21. April 2017

CNES-Präsident Jean-Yves Le Gall und Kirpal Nandra, Geschäftsführer des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE), unterzeichneten im April 2017 ein Memorandum of Understanding über den Beitrag Deutschlands zu den MXT- und ECLAIRs-Instrumenten, die CNES für die französisch-chinesische SVOM-Mission entwickelt.

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MPE Forschungsmeldungen

Das Pan-STARRS-Projekt, an dem auch Astronomen an den Max-Planck-Instituten für Astronomie in Heidelberg und für extraterrestrische Physik in Garching beteiligt sind, veröffentlicht heute die weltweit größte digitale Himmelsdurchmusterung. Der Katalog basiert auf Beobachtungsdaten, die über vier Jahre gesammelt wurden, umfasst mehr als 3/4 des Nachthimmelsund liefert nun umfangreiche Informationen über mehr als 3 Milliarden Sterne, Galaxien und andere Quellen.

Pan-STARRS veröffentlicht Katalog

19. Dezember 2016

Das Pan-STARRS-Projekt, an dem auch Astronomen an den Max-Planck-Instituten für Astronomie in Heidelberg und für extraterrestrische Physik in Garching beteiligt sind, veröffentlicht heute die weltweit größte digitale Himmelsdurchmusterung. Der Katalog basiert auf Beobachtungsdaten, die über vier Jahre gesammelt wurden, umfasst mehr als 3/4 des Nachthimmelsund liefert nun umfangreiche Informationen über mehr als 3 Milliarden Sterne, Galaxien und andere Quellen.
Ein internationales Team von Astronomen hat eine bisher unbekannte, außergewöhnliche Konzentration von Galaxien im Sternbild Vela entdeckt und sie den „Vela-Superhaufen“ getauft. Seine gravitative Anziehungskraft sollte einen Einfluss auf die Bewegung unserer Lokalen Galaxiengruppe haben, zu der auch die Milchstraße gehört.

Neuer Superhaufen von Galaxien

16. November 2016

Ein internationales Team von Astronomen hat eine bisher unbekannte, außergewöhnliche Konzentration von Galaxien im Sternbild Vela entdeckt und sie den „Vela-Superhaufen“ getauft. Seine gravitative Anziehungskraft sollte einen Einfluss auf die Bewegung unserer Lokalen Galaxiengruppe haben, zu der auch die Milchstraße gehört. [mehr]
Neue hochauflösende Bilder der riesigen elliptischen Galaxie NGC 5419 zeigen deutlich eine Doppelstruktur im Kern. Der Grund hierfür blieb unklar, bis Wissenschaftler am MPE nun die Geschwindigkeiten der Sterne genau vermessen haben. Eine detaillierte Analyse der Bilder sowie der kinematischen Daten legen nahe, dass diese Galaxie zwei Schwarze Löcher in ihrem Zentrum beherbergt, mit einer Gesamtmasse von mindestens 7 Milliarden Sonnenmassen und einem Abstand von nur etwa 200 Lichtjahren.

Eine Galaxie mit Doppel-Herz

14. Oktober 2016

Neue hochauflösende Bilder der riesigen elliptischen Galaxie NGC 5419 zeigen deutlich eine Doppelstruktur im Kern. Der Grund hierfür blieb unklar, bis Wissenschaftler am MPE nun die Geschwindigkeiten der Sterne genau vermessen haben. Eine detaillierte Analyse der Bilder sowie der kinematischen Daten legen nahe, dass diese Galaxie zwei Schwarze Löcher in ihrem Zentrum beherbergt, mit einer Gesamtmasse von mindestens 7 Milliarden Sonnenmassen und einem Abstand von nur etwa 200 Lichtjahren. [mehr]
In vergangenen Jahren entwickelte sich eine hitzige Debatte unter Astronomen: Einige Autoren schienen eine nicht identifizierte Emissionslinie in den Spektren von Galaxienhaufen gesehen zu haben, die von so-genannten sterilen Neutrinos stammen könnte, die wiederum ein Kandidat für dunkle Materie sind. Eine aktuelle Analyse von Archivdaten des Chandra-Röntgenobservatoriums von 33 Galaxienhaufen zeigt nun keinerlei Anzeichen dieser Linie und liefert strenge Obergrenzen für die Eigenschaften dieser dunklen Materie.

Galaxien ohne sterile Neutrinos

5. September 2016

In vergangenen Jahren entwickelte sich eine hitzige Debatte unter Astronomen: Einige Autoren schienen eine nicht identifizierte Emissionslinie in den Spektren von Galaxienhaufen gesehen zu haben, die von so-genannten sterilen Neutrinos stammen könnte, die wiederum ein Kandidat für dunkle Materie sind. Eine aktuelle Analyse von Archivdaten des Chandra-Röntgenobservatoriums von 33 Galaxienhaufen zeigt nun keinerlei Anzeichen dieser Linie und liefert strenge Obergrenzen für die Eigenschaften dieser dunklen Materie. [mehr]
Was hat es mit der Dunklen Energie auf sich? Welche Eigenschaften besitzt sie? Einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der geheimnisvollen Kraft liefert jetzt die bisher größte dreidimensionale Karte des Universums: Sie enthält 1,2 Millionen Galaxien in einem Volumen von 650 (Milliarden Lichtjahren)^3. Hunderte Wissenschaftler – darunter auch aus MPA und MPE – haben diese Karte für präzise Messungen der großen Unbekannten genutzt. Die Forscher fanden eine sehr gute Übereinstimmung mit dem kosmologischen Standardmodell und bestätigten, dass die Dunkle Energie mit einer kosmologischen Konstante konsistent ist.

1,2 Mio Galaxien in drei Dimensionen

14. Juli 2016

Was hat es mit der Dunklen Energie auf sich? Welche Eigenschaften besitzt sie? Einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der geheimnisvollen Kraft liefert jetzt die bisher größte dreidimensionale Karte des Universums: Sie enthält 1,2 Millionen Galaxien in einem Volumen von 650 (Milliarden Lichtjahren)^3. Hunderte Wissenschaftler – darunter auch aus MPA und MPE – haben diese Karte für präzise Messungen der großen Unbekannten genutzt. Die Forscher fanden eine sehr gute Übereinstimmung mit dem kosmologischen Standardmodell und bestätigten, dass die Dunkle Energie mit einer kosmologischen Konstante konsistent ist.

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Eine rotationsgestützte Scheibe kann in einer dichten, kollabierenden Wolke aus Gas und Staub mit einem Magnetfeld nur dann entstehen, wenn die winzigen Staubkörner aus der Wolke entfernt werden, indem sie sich zu größeren Körnern zusammenklumpen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern des MPE und anderen Institutionen. Die realistischeren Simulationen berücksichtigen nun auch nicht-ideale Magneto-Hydrodynamik sowie die Chemie der Ionisierung, um eine rotationsgestützte protostellare Scheibe zu bilden.

Wie protostellare Scheiben entstehen

11. Juli 2016

Eine rotationsgestützte Scheibe kann in einer dichten, kollabierenden Wolke aus Gas und Staub mit einem Magnetfeld nur dann entstehen, wenn die winzigen Staubkörner aus der Wolke entfernt werden, indem sie sich zu größeren Körnern zusammenklumpen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern des MPE und anderen Institutionen. Die realistischeren Simulationen berücksichtigen nun auch nicht-ideale Magneto-Hydrodynamik sowie die Chemie der Ionisierung, um eine rotationsgestützte protostellare Scheibe zu bilden.

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