Kontakt

Dr. Hannelore Hämmerle
Pressesprecherin
Telefon:089 30000-3980
E-Mail:pr@...

Nächste Veranstaltungen

Willkommen am MPE

MPE Forschungsmeldungen

Neue hochauflösende Bilder der riesigen elliptischen Galaxie NGC 5419 zeigen deutlich eine Doppelstruktur im Kern. Der Grund hierfür blieb unklar, bis Wissenschaftler am MPE nun die Geschwindigkeiten der Sterne genau vermessen haben. Eine detaillierte Analyse der Bilder sowie der kinematischen Daten legen nahe, dass diese Galaxie zwei Schwarze Löcher in ihrem Zentrum beherbergt, mit einer Gesamtmasse von mindestens 7 Milliarden Sonnenmassen und einem Abstand von nur etwa 200 Lichtjahren.

Eine Galaxie mit Doppel-Herz

14. Oktober 2016

Neue hochauflösende Bilder der riesigen elliptischen Galaxie NGC 5419 zeigen deutlich eine Doppelstruktur im Kern. Der Grund hierfür blieb unklar, bis Wissenschaftler am MPE nun die Geschwindigkeiten der Sterne genau vermessen haben. Eine detaillierte Analyse der Bilder sowie der kinematischen Daten legen nahe, dass diese Galaxie zwei Schwarze Löcher in ihrem Zentrum beherbergt, mit einer Gesamtmasse von mindestens 7 Milliarden Sonnenmassen und einem Abstand von nur etwa 200 Lichtjahren. [mehr]
In vergangenen Jahren entwickelte sich eine hitzige Debatte unter Astronomen: Einige Autoren schienen eine nicht identifizierte Emissionslinie in den Spektren von Galaxienhaufen gesehen zu haben, die von so-genannten sterilen Neutrinos stammen könnte, die wiederum ein Kandidat für dunkle Materie sind. Eine aktuelle Analyse von Archivdaten des Chandra-Röntgenobservatoriums von 33 Galaxienhaufen zeigt nun keinerlei Anzeichen dieser Linie und liefert strenge Obergrenzen für die Eigenschaften dieser dunklen Materie.

Galaxien ohne sterile Neutrinos

5. September 2016

In vergangenen Jahren entwickelte sich eine hitzige Debatte unter Astronomen: Einige Autoren schienen eine nicht identifizierte Emissionslinie in den Spektren von Galaxienhaufen gesehen zu haben, die von so-genannten sterilen Neutrinos stammen könnte, die wiederum ein Kandidat für dunkle Materie sind. Eine aktuelle Analyse von Archivdaten des Chandra-Röntgenobservatoriums von 33 Galaxienhaufen zeigt nun keinerlei Anzeichen dieser Linie und liefert strenge Obergrenzen für die Eigenschaften dieser dunklen Materie. [mehr]
Was hat es mit der Dunklen Energie auf sich? Welche Eigenschaften besitzt sie? Einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der geheimnisvollen Kraft liefert jetzt die bisher größte dreidimensionale Karte des Universums: Sie enthält 1,2 Millionen Galaxien in einem Volumen von 650 (Milliarden Lichtjahren)^3. Hunderte Wissenschaftler – darunter auch aus MPA und MPE – haben diese Karte für präzise Messungen der großen Unbekannten genutzt. Die Forscher fanden eine sehr gute Übereinstimmung mit dem kosmologischen Standardmodell und bestätigten, dass die Dunkle Energie mit einer kosmologischen Konstante konsistent ist.

1,2 Mio Galaxien in drei Dimensionen

14. Juli 2016

Was hat es mit der Dunklen Energie auf sich? Welche Eigenschaften besitzt sie? Einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der geheimnisvollen Kraft liefert jetzt die bisher größte dreidimensionale Karte des Universums: Sie enthält 1,2 Millionen Galaxien in einem Volumen von 650 (Milliarden Lichtjahren)^3. Hunderte Wissenschaftler – darunter auch aus MPA und MPE – haben diese Karte für präzise Messungen der großen Unbekannten genutzt. Die Forscher fanden eine sehr gute Übereinstimmung mit dem kosmologischen Standardmodell und bestätigten, dass die Dunkle Energie mit einer kosmologischen Konstante konsistent ist.

[mehr]
Eine rotationsgestützte Scheibe kann in einer dichten, kollabierenden Wolke aus Gas und Staub mit einem Magnetfeld nur dann entstehen, wenn die winzigen Staubkörner aus der Wolke entfernt werden, indem sie sich zu größeren Körnern zusammenklumpen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern des MPE und anderen Institutionen. Die realistischeren Simulationen berücksichtigen nun auch nicht-ideale Magneto-Hydrodynamik sowie die Chemie der Ionisierung, um eine rotationsgestützte protostellare Scheibe zu bilden.

Wie protostellare Scheiben entstehen

11. Juli 2016

Eine rotationsgestützte Scheibe kann in einer dichten, kollabierenden Wolke aus Gas und Staub mit einem Magnetfeld nur dann entstehen, wenn die winzigen Staubkörner aus der Wolke entfernt werden, indem sie sich zu größeren Körnern zusammenklumpen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern des MPE und anderen Institutionen. Die realistischeren Simulationen berücksichtigen nun auch nicht-ideale Magneto-Hydrodynamik sowie die Chemie der Ionisierung, um eine rotationsgestützte protostellare Scheibe zu bilden.

[mehr]
Ein Team europäischer Astronomen ist einen entscheidenden Schritt weiter um die Allgemeine Relativitätstheorie mit dem uns nächstgelegenen Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße zu testen. Zum ersten Mal wurde jetzt das neu installierte GRAVITY-Instrument zusammen mit den 8-Meter VLT-Teleskopen der ESO verwendet, um einen Stern zu beobachten, der das Schwarze Loch in nur 16 Jahren einmal umkreist. Weder diser Stern, noch ein Referenzstern in der Nähe zeigen Hinweise darauf, Teil eines Doppelsternsystems zu sein; dies macht zukünftige Messungen viel weniger komplex.

Ideale Bedingungen ums Schwarze Loch

21. Juni 2016

Ein Team europäischer Astronomen ist einen entscheidenden Schritt weiter um die Allgemeine Relativitätstheorie mit dem uns nächstgelegenen Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße zu testen. Zum ersten Mal wurde jetzt das neu installierte GRAVITY-Instrument zusammen mit den 8-Meter VLT-Teleskopen der ESO verwendet, um einen Stern zu beobachten, der das Schwarze Loch in nur 16 Jahren einmal umkreist. Weder diser Stern, noch ein Referenzstern in der Nähe zeigen Hinweise darauf, Teil eines Doppelsternsystems zu sein; dies macht zukünftige Messungen viel weniger komplex.

[mehr]
Ein internationales Astronomenteam hat herausgefunden, dass es deutlich mehr heiße Jupiterplaneten in einem Sternhaufen namens Messier 67 gibt, als bisher angenommen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen die Astronomen mit Hilfe langjähriger Beobachtungen mehrerer Teleskope und Instrumente, das zur Entdeckung dreier Riesenplaneten führte.

Deutlich mehr Riesenplaneten

17. Juni 2016

Ein internationales Astronomenteam hat herausgefunden, dass es deutlich mehr heiße Jupiterplaneten in einem Sternhaufen namens Messier 67 gibt, als bisher angenommen. Zu diesem überraschenden Ergebnis kamen die Astronomen mit Hilfe langjähriger Beobachtungen mehrerer Teleskope und Instrumente, das zur Entdeckung dreier Riesenplaneten führte.

[mehr]
Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern hat zum ersten Mal das präbiotische Molekül PO in Sternentstehungsgebieten nachgewiesen. Dieses Molekül spielt eine Schlüsselrolle in der Doppelhelix-Struktur der DNS, und hängt daher direkt mit der Entstehung des Lebens im Universum zusammen.

Nachweis von PO bei Sternentstehung

31. Mai 2016

Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern hat zum ersten Mal das präbiotische Molekül PO in Sternentstehungsgebieten nachgewiesen. Dieses Molekül spielt eine Schlüsselrolle in der Doppelhelix-Struktur der DNS, und hängt daher direkt mit der Entstehung des Lebens im Universum zusammen.

[mehr]
 
loading content