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Preise und Ehrungen

Dieses Jahr ehrt die Europäische Astronomical Society den ehemaligen MPE-Direktor Prof. Joachim Trümper mit dem Tycho Brahe-Preis 2016 in Anerkennung seiner visionären Entwicklungen für die Röntgenastronomie, angefangen von Ballon-Experimenten und der Entdeckung der Zyklotron-Linien im Magnetfeld von Neutronensternen, bis hin zu der führenden Rolle, die er bei der ROSAT-Mission von ihren ersten Anfängen bis zur Auswertung der Daten innehatte.

Joachim Trümper erhält Tycho Brahe-Preis

15. April 2016

Dieses Jahr ehrt die Europäische Astronomical Society den ehemaligen MPE-Direktor Prof. Joachim Trümper mit dem Tycho Brahe-Preis 2016 in Anerkennung seiner visionären Entwicklungen für die Röntgenastronomie, angefangen von Ballon-Experimenten und der Entdeckung der Zyklotron-Linien im Magnetfeld von Neutronensternen, bis hin zu der führenden Rolle, die er bei der ROSAT-Mission von ihren ersten Anfängen bis zur Auswertung der Daten innehatte. [mehr]

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MPE Forschungsmeldungen

MPE-Astronomen durchkämmten kosmische Röntgenbilder auf der Suche nach Hinweisen auf die Täter, deren Gewalttaten tiefe Narben im Herzen der Milchstraße hinterlassen haben. Der Hauptverdächtige, ein supermassereiches Schwarzes Loch, lauert im Zentrum der Milchstraße; eine ganze Reihe von massereichen Sternen werden aber auch verdächtigt, in selbstzerstörerischer Weise tätig zu sein.

Das Herz der Milchstraße

19. August 2015

MPE-Astronomen durchkämmten kosmische Röntgenbilder auf der Suche nach Hinweisen auf die Täter, deren Gewalttaten tiefe Narben im Herzen der Milchstraße hinterlassen haben. Der Hauptverdächtige, ein supermassereiches Schwarzes Loch, lauert im Zentrum der Milchstraße; eine ganze Reihe von massereichen Sternen werden aber auch verdächtigt, in selbstzerstörerischer Weise tätig zu sein.

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Mit Hilfe des Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) haben Astronomen in Hawaii, Leiden und am MPE jetzt die bisher konkretesten Hinweise gefunden, dass sich in den Scheiben aus Gas und Staub um vier junge Sterne erst kürzlich Planeten mit mehreren Jupitermassen gebildet haben. Messungen des die Sterne umgebenden Gases haben außerdem weitere Hinweise zur Beschaffenheit dieser Planeten geliefert.

ALMA entdeckt Planetenbaustelle

Mit Hilfe des Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA) haben Astronomen in Hawaii, Leiden und am MPE jetzt die bisher konkretesten Hinweise gefunden, dass sich in den Scheiben aus Gas und Staub um vier junge Sterne erst kürzlich Planeten mit mehreren Jupitermassen gebildet haben. Messungen des die Sterne umgebenden Gases haben außerdem weitere Hinweise zur Beschaffenheit dieser Planeten geliefert.
Mit Archivdaten aus der Himmelsdurchmusterung des „Sloan Digital Sky Survey“, ergänzt durch Daten der XMM-Newton- und Chandra-Röntgenteleskope, entdeckten Astronomen des MPE ein riesiges schwarzes Loch, während es wahrscheinlich einen großen, nahen Stern zerriss und verschlang. Mit einer Masse die 100 Millionen Sonnen entspricht, ist es das größte schwarze Loch, das bisher bei einem derartigen Vorgang beobachtet werden konnte.

Über die Ernährung Schwarzer Löcher

23. Juli 2015

Mit Archivdaten aus der Himmelsdurchmusterung des „Sloan Digital Sky Survey“, ergänzt durch Daten der XMM-Newton- und Chandra-Röntgenteleskope, entdeckten Astronomen des MPE ein riesiges schwarzes Loch, während es wahrscheinlich einen großen, nahen Stern zerriss und verschlang. Mit einer Masse die 100 Millionen Sonnen entspricht, ist es das größte schwarze Loch, das bisher bei einem derartigen Vorgang beobachtet werden konnte.

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Die elliptische Galaxie Messier 87 hat in der letzten Milliarde Jahre eine ganze Galaxie mittlerer Größe verschlungen – das ergaben neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO. Zum ersten Mal gelang es einem Astronomenteam vom MPE, die Bewegung von 300 leuchtenden Planetarischen Nebeln zu verfolgen, um klare Hinweise auf dieses Ereignis zu finden.

Riesige Galaxie wächst weiter

25. Juni 2015

Die elliptische Galaxie Messier 87 hat in der letzten Milliarde Jahre eine ganze Galaxie mittlerer Größe verschlungen – das ergaben neue Beobachtungen mit dem Very Large Telescope der ESO. Zum ersten Mal gelang es einem Astronomenteam vom MPE, die Bewegung von 300 leuchtenden Planetarischen Nebeln zu verfolgen, um klare Hinweise auf dieses Ereignis zu finden. [mehr]

Der Balken in der Milchstraße ist länger, flacher, und erstreckt sich näher zur Sonne als bisher angenommen. Wissenschaftler am MPE haben jetzt mehrere große Stern-Beobachtungsprogramme kombiniert und konnten so die gesamte zentrale Region unserer Galaxie kartieren, die die Mehrzahl ihrer Sterne enthält.

Ein langer Balken in der Milchstraße

21. Mai 2015

Der Balken in der Milchstraße ist länger, flacher, und erstreckt sich näher zur Sonne als bisher angenommen. Wissenschaftler am MPE haben jetzt mehrere große Stern-Beobachtungsprogramme kombiniert und konnten so die gesamte zentrale Region unserer Galaxie kartieren, die die Mehrzahl ihrer Sterne enthält.

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Eine systematische Erfassung der massereichen Galaxienhaufen im nahen Universum liefert Informationen über die leichtesten Elementarteilchen: Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik konnten aus einem Röntgenkatalog ableiten, dass es heute weniger Struktur im Universum gibt, als man aufgrund der Daten des kosmischen Mikrowellenhintergrundes im sehr frühen Universum erwarten würde. Diese Diskrepanz lässt sich erklären, wenn die drei Neutrinofamilien zusammen eine Masse von etwa einem halben Elektronvolt besitzen.

Kleinste Teilchen, größte Strukturen

10. März 2015

Eine systematische Erfassung der massereichen Galaxienhaufen im nahen Universum liefert Informationen über die leichtesten Elementarteilchen: Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik konnten aus einem Röntgenkatalog ableiten, dass es heute weniger Struktur im Universum gibt, als man aufgrund der Daten des kosmischen Mikrowellenhintergrundes im sehr frühen Universum erwarten würde. Diese Diskrepanz lässt sich erklären, wenn die drei Neutrinofamilien zusammen eine Masse von etwa einem halben Elektronvolt besitzen. [mehr]
Ein internationales Team von Astrophysikern ist Zeuge eines besonderen Ereignisses geworden: Im Sternbild Perseus entdeckten Forscherinnen und Forscher erstmals die Entstehung eines vierpoligen Sternensystems, das sich aus weit auseinanderliegenden Fragmenten einer fadenförmigen Gaswolke bildete.

Geburt eines Sternenquartetts

10. Februar 2015

Ein internationales Team von Astrophysikern ist Zeuge eines besonderen Ereignisses geworden: Im Sternbild Perseus entdeckten Forscherinnen und Forscher erstmals die Entstehung eines vierpoligen Sternensystems, das sich aus weit auseinanderliegenden Fragmenten einer fadenförmigen Gaswolke bildete.

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