CAS Aktuelles und Meilensteine

Eine Frau in einem grauen karierten Blazer und einem schwarzen Oberteil steht mit verschränkten Armen in einem hellen Büroflur mit Glaswänden.

Paola Caselli, Direktorin am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, wurde zur Oort-Professorin 2026 an der Universität Leiden ernannt. Sie wird die Oort-Vorlesung halten und damit nach dem Nobelpreisträger Reinhard Genzel die zweite Oort-Professorin des MPE sein. mehr

Visualisierung einer kalten Molekülwolke (10–20 K) mit interstellaren Staubkörnern, die von Eismänteln umhüllt sind, wobei Schwefel-, Sauerstoff- und Kohlenstoffmoleküle hervorgehoben werden, die von einfallenden ultravioletten Photonen angeregten werden.

In einer neuen Studie unter der Leitung des Center for Astrochemical Studies (CAS) und in Zusammenarbeit mit dem Centro de Astrobiología in Madrid kombinierten Wissenschaftler des MPE Laborexperimente und fortschrittliche Computermodelle, um zu untersuchen, mehr

Ein Mond und ein Planet vor einem Milchigen Schweif

Leben auf fernen Monden 

11. März 2026

Wasserstoffatmosphäre könnte Exomonde über Milliarden Jahre bewohnbar halten mehr

Ein Molekülmodell mit farbigen Atomen vor dem Hintergrund einer dramatischen orange-roten Nebelwolke suggeriert ein wissenschaftliches Forschungsthema.

Astrophysiker entdecken größte schwefelhaltige Molekülverbindung im All mehr

Paola Caselli, im Hintergrund der Vollmond

Die Astronomische Gesellschaft (AG) hat Prof. Dr. Paola Caselli, Direktorin des Zentrums für astrochemische Studien (CAS) am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching, für ihre bahnbrechenden Arbeiten in den Bereichen Astrochemie und Sternentstehung mit der renommierten Karl-Schwarzschild-Medaille 2025 ausgezeichnet. mehr

Preisverleihung mit einer Präsentationsleinwand im Hintergrund.

Zweifach Ausgezeichnet

30. Juni 2025

Teresa Valdivia-Mena erhält Otto-Hahn-Medaille und Otto-Hahn-Award der Max-Planck-Gesellschaft mehr

Feuerrote und blaue Nebel bilden symmetrische Muster im dunklen Weltraum, dazwischen funkeln vereinzelte Sterne.

Ein Team der Universität Leiden unter der Leitung von Ewine van Dishoek – externes wissenschaftliches Mitglied des MPE – hat erstmals halbschweres Wassereis um einen jungen, sonnenähnlichen Stern nachgewiesen. Diese Ergebnisse stützen die Theorie, dass ein Teil des Wassers in unserem Sonnensystem bereits vor der Entstehung der Sonne und ihrer Planeten existierte. Die Forscher nutzten das James-Webb-Weltraumteleskop für ihre Entdeckung, die sie in „The Astrophysical Journal Letters” veröffentlicht haben. mehr

Ein Asteroid mit unregelmäßiger Form und steiniger Oberfläche, gespickt mit Kratern und Felsbrocken, hebt sich von einem dunklen, leeren Hintergrund ab.

Untersuchungen von Gestein und Staub des Asteroiden Bennu, die von der NASA-Raumsonde OSIRIS-REx zur Erde gebracht und unter anderem von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Centers of Astrochemistry (CAS) am MPE analysiert wurden, haben Moleküle zutage gefördert, die auf unserem Planeten als Grundbausteine für das Leben gelten. Außerdem wurden Spuren einer Salzlösung nachgewiesen, die als „Nährboden“ für die Wechselwirkungen dieser Verbindungen gedient haben könnte. mehr

Foto von Barbara Ercolano. Sie trägt einen gestreiften Schal und einen hellen Blazer. Das Haar ist dunkel und lockig, im Hintergrund unscharfe Lichter.

In Zusammenarbeit mit der Gruppe „Astrochemie“ von Prof. Caselli wird Prof. Barbara Ercolano als „Max Planck Fellow“ am MPE die Regionen erforschen, in denen Exoplaneten geboren werden. Sie arbeitet derzeit an der Universitätssternwarte München und wird mit dieser gemeinsamen Stelle die Zusammenarbeit zwischen MPG und LMU stärken. mehr

Farbige Dichtekarte illustriert die Verteilung von Partikeldichten mit Skala in cm⁻³, einer gestrichelten Linie und einem Maßstab von 5 pc.

Eine internationale Gruppe von Astrophysikern unter Führung der MPE-Forschenden Marta Obolentseva, Alexei Ivlev, Kedron Silsbee und Paola Caselli hat das seit langem bestehende Problem der Abschätzung der Ionisierungsrate im interstellaren Medium durch kosmische Strahlung neu untersucht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kombinierten Beobachtungsdaten diffuser Molekülwolken mit neuen Erkenntnissen über die Staub- und Gasverteilung in diesen Regionen und waren so in der Lage, mithilfe von numerischen Modellen die Ionisierungsrate der kosmischen Strahlung (bzw. ihre Obergrenze) für ein Dutzend nahe gelegener Wolken zu berechnen. Dabei zeigte sich, dass die bisher vermutete Rate um eine Zehnerpotenz zu hoch geschätzt wurde. mehr

Darstellung von Spektraldiagrammen, die Wasser- und organische Molekülbindungen auf einem eisigen Körper im Weltraum zeigen.

Mit Hilfe des JWST gelang es einem Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, darunter Paola Caselli, Barbara Michela Giuliano und Basile Husquinet vom MPE, tief in die dichten Wolkenkerne vorzudringen und bislang verborgene Details des interstellaren Eises zu enthüllen. Für die Studie, die sich auf die Region Chamaeleon I konzentriert, verwendete das Team die NIRCam des JWST, um spektroskopische Linien von Hunderten von Sternen hinter der Staubwolke zu messen. mehr

Mehr anzeigen
Zur Redakteursansicht