Pressemeldungen des MPE

Am 21. Juni 2021 verlieh der Bayerische Staatssekretär für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Roland Weigert das Bundesverdienstkreuz am Bande an Professor Dr. Volker Schönfelder, ehemaliger Leiter der Gruppe Gamma-Astronomie am MPE von 1982 bis 2004. mehr

Die Leopoldina gab am 17. Juni 2021 bekannt, dass Reinhard Genzel, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik zum Vizekanzler des Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste gewählt wurde. Er übernimmt damit innerhalb des Ordens die Klasse der Naturwissenschaften. mehr

Mit Hilfe von Daten der SRG/eROSITA-Himmelsdurchmusterung haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik zwei bisher unauffällige Galaxien identifiziert, die jetzt quasi-periodische Ausbrüche zeigen. Alle paar Stunden leuchten die Kerne dieser Galaxien im Röntgenlicht auf und erreichen dabei eine Leuchtkraft, die mit denen einer ganzen Galaxie vergleichbar ist. Die Ursache dieses pulsierenden Verhaltens ist unklar. Möglicherweise ist es auf ein stellares Objekt zurückzuführen, das um das zentrale Schwarze Loch kreist. Da diese Galaxien relativ nah und klein sind, könnte diese Entdeckung helfen, besser zu verstehen, wie schwarze Löcher in massearmen Galaxien aktiviert werden. mehr

Bisher unauffällige Galaxien leuchten plötzlich im Röntgenlicht mehr

Für ihre herausragende Dissertation erhält die MPE-Nachwuchswissenschaftlerin Elena Redaelli 2021 die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft. Der Preis wird verliehen für ihre Forschung über Regionen in unserer Galaxie, in denen derzeit Sterne wie unsere Sonne entstehen. Ihre Erkenntnisse könnten helfen, die physikalische und chemische Struktur interstellarer Molekülwolken aufzuklären. Redaellis Dissertation zu verschiedenen Aspekten der Sternentstehung umfasst drei bereits veröffentlichte Artikel und genügend Material für weitere Veröffentlichungen sowie Ideen für zukünftige Beobachtungen und Analysen. mehr

Ein neuer Übersichtsartikel beschreibt, wie Wasser aus interstellaren Wolken zu Planeten gelangt mehr

Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching haben mithilfe des deutschen Röntgenteleskops eROSITA einen riesigen, bisher unbekannten Supernova-Überrest entdeckt. Überraschend war dabei nicht nur der Durchmesser von mehreren Grad, sondern auch seine Position am Himmel: Der von den Astronomen „Hoinga“ getaufte Überrest befindet sich weit außerhalb der galaktischen Ebene, wo scheinbar bisher noch kaum jemand nach den Überresten explodierter Sterne gesucht hat. Die Entdeckung, die durch Daten früherer Radio-Beobachtungen unabhängig bestätigt wurde, ist die Erste im Rahmen einer gemeinsamen Partnerschaft zwischen eROSITA und Australien, die zur Erforschung unserer Galaxie bei verschiedenen Wellenlängen, von niederfrequenten Radiowellen bis hin zu energiereicher Röntgenstrahlung, gegründet wurde – ein gutes Omen für viele weitere Entdeckungen in den nächsten Jahren. mehr

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