eROSITA lockert kosmische Spannungen

eROSITA lockert kosmische Spannungen

Ergebnisse der ersten Durchmusterung des Röntgenhimmels beseitigen bestehende Unstimmigkeiten zwischen konkurrierenden Messungen der Struktur des Universums

Der Röntgenhimmel offenbart sich der Welt

Der Röntgenhimmel offenbart sich der Welt

Die Daten-Veröffentlichung der ersten eROSITA-Himmelsdurchmusterung macht den bisher größten Katalog von hochenergetischen kosmischen Quellen allen zugänglich

Die Masse eines Schwarzen Lochs im frühen Universum

Die Masse eines Schwarzen Lochs im frühen Universum

Mit dem verbesserten GRAVITY-Instrument am ESO VLTI hat ein Team von Astronomen unter Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik die Masse eines Schwarzen Lochs in einer Galaxie nur 2 Milliarden Jahre nach dem Urknall bestimmt. Mit 300 Millionen Sonnenmassen ist das Schwarze Loch im Vergleich zur Masse seiner Wirtsgalaxie sogar eher klein. Dies deutet darauf hin, dass zumindest bei einigen Systemen das Wachstum des Schwarzen Lochs gegenüber dem der Galaxie verzögert sein könnte.

Webb wirft Licht auf das frühe Wachstum interstellaren Staubes

Webb wirft Licht auf das frühe Wachstum interstellaren Staubes

In einer bahnbrechenden Studie hat das James Webb Weltraumteleskop (JWST) die frühen Stadien des Wachstums von Staubkörnern in der dichten Molekülwolke Chamaeleon I beobachtet. Diese kalten Staubkörnchen sammeln schon früh im Prozess der Sternentstehung auf ihrer Oberfläche Moleküle an, bereits vor der protostellaren Phase. Dies stellt bisherige Annahmen darüber, wo und wann das Kornwachstum stattfindet, in Frage.

Neuer Röntgensatellit wird mit seinem großen Gesichtsfeld die Suche nach energiereichen veränderlichen Quellen revolutionieren

Neuer Röntgensatellit wird mit seinem großen Gesichtsfeld die Suche nach energiereichen veränderlichen Quellen revolutionieren

Der Röntgensatellit „Einstein Probe“ der Chinesischen Akademie der Wissenschaften wurde am 9. Januar 2024 erfolgreich gestartet. Unter maßgeblicher Beteiligung des MPE ist das Teleskop mit hochmodernen Röntgenspiegeln und -detektoren ausgestattet und wird eine neue Ära in der zeitaufgelösten Astrophysik bei hohen Energien einläuten.

Schöpfung und Zerstörung: In dieser Aufnahme des James-Webb-Weltraumteleskops sieht man infrarotes Licht, das hinter den Vorhang des Orionnebels blicken lässt. So werden die Gas- und Staubstrukturen sichtbar, in denen Sterne entstehen. Im linken Bildteil sind auch die Relikte einer Sternexplosion vor 500 bis 1000 Jahren zu erkennen.

Coldfinger

Kosmische Wolken aus Gas und Staub – das sind die Geburtsstätten von Sternen und Planeten. Um zu verstehen, was genau geschieht, beobachtet die Gruppe um Silvia Spezzano am Garchinger Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in den Wolken verschiedene Moleküle und simuliert die kosmische Chemie im Labor

Personen und Projekte

Nächste Veranstaltungen

Bayesian radio interferometric calibration and imaging

01.03.2024 14:00 - 15:00
MPP, Boltzmannstr.8, Garching, Raum: MPP

Licht im Dunkel der Tiefsee

05.03.2024 19:00 - 20:30
Muffatwerk, Zellstr. 4 (S-Bahn, Isartor / Rosenheimer Platz)

First Results from the SRG/eROSITA All-Sky Survey: From Stars to Cosmology

15.09.2024 09:00 - 20.09.2024 18:00
Boltzmannstraße 15, Garching, Raum: HS1 Hörsaal/lecture hall 1, TUM
Das MPE wird 60!
Am 15. Mail feiert das MPE seinen 60. Geburtstag! Wenn Ihr offiziell zum Geburtstag gratulieren möchtet, schaut bitte auf den Social Media Accounts des MPE vorbei; die Beiträge zum Jubiläum könnt ihr liken, teilen und kommentieren. Außerdem würden wir uns über Geburtstagsgrüße freuen!
 
Reinhard Genzel erhält den Physik-Nobelpreis 2020
Der Max-Planck-Direktor wird für seine Beobachtungen des schwarzen Lochs im galaktischen Zentrum ausgezeichnet.
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