Zeitungsjunge

Neuigkeiten am MPE

Diesen Herbst wird Silvia Spezzano am MPE ihre neue Max-Planck-Forschungsgruppe (MPRG) aufbauen. In den nächsten fünf Jahren wird sie die chemischen Verbindungen zwischen den verschiedenen Stadien der Entstehung von Sternen- und Planetensystemen untersuchen und entscheidende Hinweise auf unsere astrochemischen Ursprünge liefern. MPRGs sind ein wichtiger Bestandteil der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Max-Planck-Gesellschaft und bieten international wettbewerbsfähige Bedingungen für Personal, Startkapital und jährliche Betriebskosten. mehr

Das MPE gibt mit Freude bekannt, dass Prof. John Kormendy, Externes Mitglied des MPE und langjähriger Kollege der MPE-Wissenschaftler auf dem Gebiet der Galaxien und Schwarzen Löcher, in die Nationale Akademie der Wissenschaften der USA gewählt wurde. mehr

Ein Team von Astronomen hat zum ersten Mal die Materieflüsse beobachtet, aus denen neugeborene Sterne entstehen. Dieser detaillierte Blick ins Innere des jungen Sternsystems mit dem Instrument GRAVITY, das am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) gebaut wurde und jetzt an den Very Large Telescopes der ESO im Einsatz ist, zeigt, dass das Material von Magnetfeldern geleitet wird und von der den Stern umgebenden Scheibe stammt - derselben Scheibe, aus der schließlich Planeten entstehen. Tatsächlich hat unser Sonnensystem den gleichen Prozess bei seiner Entstehung vor 5 Milliarden Jahren durchlaufen. mehr

Erstmalig haben Astronomen ein „Förderband“ beobachtet, das Material vom äußeren Bereich einer dichten Gaswolke in die Nähe eines jungen Sternpaares transportiert. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) und dem französischen Institute de Radioastronomie Millimétrique (IRAM) fanden heraus, das die Gasbewegungen im „Förderband“ dem gravitativen Einfluß des Kerns um das Protosternpaar folgen. Das Band befördert eine große Menge an Gas, das auch von der Mutterwolke frisch produzierte Moleküle enthält, direkt zu den jungen Protosternen.  Dieses Ergebnis ist ein eindrucksvoller Nachweis, dass die weitere Umgebung um junge Protosterne eine wichtige Rolle bei der Bildung und Entwicklung von stellaren Scheiben spielt. mehr

Der Sloan Digital Sky Survey (SDSS) veröffentlichte heute eine umfassende Analyse der größten dreidimensionalen Karte des Universums, die jemals erstellt wurde, und schließt damit die größten Lücken in unserer Erforschung seiner Geschichte. Das Team, an dem auch Forscher des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik beteiligt sind, erhielt genaue Messungen der Expansionsgeschichte unseres Universums über den bisher größten Abschnitt kosmischer Zeit. mehr

Die Euclid-Mission der ESA zur Untersuchung von mehr als einer Milliarde Galaxien ist dem Start einen Schritt näher gerückt: ihre beiden Instrumente sind nun gebaut und vollständig getestet, darunter das komplexe Nah-Infrarot-Spektrometer und Photometer (NISP), das von Frankreich koordiniert wird und an dem Partner aus Italien, Deutschland, Spanien, Dänemark, Norwegen und den Vereinigten Staaten beteiligt sind. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik sind für das optische Gesamtdesign des Nah-Infrarot-Instruments NISP NI-OA verantwortlich. mehr

Eine von Alejandra Yrupe Fresco (Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik) während ihres Aufenthalts am Instituto de Astrofísica de Canarias (IAC) geleitete Studie hat die Jet-Struktur in der Kernregion von M87, der hellsten Galaxie im Virgo-Haufen, aufgezeigt. Die Beobachtungen wurden Anfang April 2017 aufgenommen, fast zeitgleich mit der Kampagne des Event Horizon Telescope, die das weltberühmte erste Bild des Ereignishorizonts in einem schwarzen Loch im Kern der Galaxie M87 lieferte. mehr

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