Neuigkeiten am MPE

WIssenschaftlerin steht vor einem Gebäude

MPE und IUCAA gründen eine Max-Planck-Partnergruppe zur Weiterentwicklung astrophysikalischer Forschung mehr

Eine wissenschaftliche Collage aus 112 quadratischen Einzelbildern des Weltraumteleskops Euclid, angeordnet in einem sechs-mal-sechs Raster auf schwarzem Hintergrund. Jedes Quadrat zeigt eine andere starke Gravitationslinse im fernen Universum. Im Zentrum fast jedes Bildes befindet sich eine helle, meist gelblich-weiß leuchtende Vordergrundgalaxie. Um diese zentralen Galaxien herum sind die Auswirkungen der Raumzeitkrümmung deutlich zu erkennen: Das Licht noch fernerer Hintergrundgalaxien erscheint als blau leuchtende, kreisförmig gebogene Lichtbögen, fadenartige Strukturen oder fast geschlossene Ringe – sogenannte Einsteinringe. Einige Bilder zeigen auch punktförmige Mehrfachbilder derselben Hintergrundgalaxie, die symmetrisch um das Zentrum angeordnet sind. Die Details sind sehr scharf, und im Hintergrund der einzelnen Quadrate sind jeweils weitere winzige, ferne Galaxien und Sterne als Lichtpunkte erkennbar.

Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching lädt die Öffentlichkeit ein, am Citizen-Science-Projekt „Space Warps" auf der Plattform Zooniverse teilzunehmen. In noch unveröffentlichten Aufnahmen des Euclid-Weltraumteleskops der ESA sollen Freiwillige starke Gravitationslinsen identifizieren. Die Wissenschaftler erwarten über 10.000 neue Kandidaten – mehr als in 50 Jahren aller früheren Entdeckungen zusammen. mehr

Eine Person in blauer Schutzkleidung und gelbem Helm arbeitet an einer komplexen Metallkonstruktion im Labor.

Die MPE-Doktorandin Sarah Pappert erhält den ZONTA International Women in STEM Award für ihre Arbeit am MICADO‑Instrument und ihr Engagement für Frauen in der Forschung. mehr

Farbige Darstellung des Universums in Röntgenstrahlen, zeigt komplexe Strukturen und galaktische Nebel.

SRG/eROSITA zeigt erstmals, wie unser Sonnensystem das Erscheinungsbild des Röntgenhimmels verändert
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Drei Personen vor einer Tafel. Person ganz rechts, Stefan Gillessen, hält Auszeichnung in der Hand.

Für seine Vorlesung über Schwarze Löcher im Masterstudiengang Astrophysik an der LMU erhält der MPE-Wissenschaftler Stefan Gillessen den Von-Seeliger-Preis als bester Dozent. mehr

Ein sternenreicher Nachthimmel mit einem markanten roten Nebel, umgeben von zahlreichen kleineren Sternen, die ein himmlisches Muster bilden.

Jüngste Beobachtungen und Simulationen eines Forschungsteams unter Leitung des MPE deuten darauf hin, dass ein massereicher Doppelstern nahe des Zentrums unserer Galaxie für die Entstehung einer Reihe rätselhafter Gaswolken verantwortlich sein könnte – kompakte Gaswolken, die zur Speisung des supermassereichen Schwarzen Lochs Sagittarius A* beitragen. mehr

Zwei Exoplaneten in der Nähe eines Sterns und eine Grafik. Um zu bestätigen, dass es sich bei diesem neuen Objekt tatsächlich um einen Planeten handelt und nicht um eine ausgedehnte Materialansammlung innerhalb der Scheibe, beobachteten die Astronomen es mit dem GRAVITY+-Instrument am VLT-Interferometer (VLTI). Das VLTI bündelt das Licht mehrerer Teleskope und ist daher in der Lage, selbst kleinste Details zu erfassen. Mithilfe von GRAVITY+ bestätigte das Team, dass es sich bei dem neuen Objekt um eine punktförmige Quelle handelt und nicht um eine ausgedehnte Wolke innerhalb der Scheibe.

Ein kosmisches Labor für die Planetenentstehung im WISPIT-2-System
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