Neuigkeiten am MPE

Eine Frau in einem grauen karierten Blazer und einem schwarzen Oberteil steht mit verschränkten Armen in einem hellen Büroflur mit Glaswänden.

Paola Caselli, Direktorin am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, wurde zur Oort-Professorin 2026 an der Universität Leiden ernannt. Sie wird die Oort-Vorlesung halten und damit nach dem Nobelpreisträger Reinhard Genzel die zweite Oort-Professorin des MPE sein. mehr

Visualisierung einer kalten Molekülwolke (10–20 K) mit interstellaren Staubkörnern, die von Eismänteln umhüllt sind, wobei Schwefel-, Sauerstoff- und Kohlenstoffmoleküle hervorgehoben werden, die von einfallenden ultravioletten Photonen angeregten werden.

In einer neuen Studie unter der Leitung des Center for Astrochemical Studies (CAS) und in Zusammenarbeit mit dem Centro de Astrobiología in Madrid kombinierten Wissenschaftler des MPE Laborexperimente und fortschrittliche Computermodelle, um zu untersuchen, mehr

Abbildung eines kosmischen Bereichs mit einem auffälligen hellen Halo, umgeben von diffusen Gaswolken und vereinzelten Sternformationen, mit der Bezeichnung „r200m“.

Ein Forscherteam des MPE hat mit Daten der eROSITA-Himmelsdurchmusterung heißes Gas entdeckt, das sich weit über die bekannten Grenzen von Galaxienhaufen erstreckt.  mehr

WIssenschaftlerin steht vor einem Gebäude

MPE und IUCAA gründen eine Max-Planck-Partnergruppe zur Weiterentwicklung astrophysikalischer Forschung mehr

Eine wissenschaftliche Collage aus 112 quadratischen Einzelbildern des Weltraumteleskops Euclid, angeordnet in einem sechs-mal-sechs Raster auf schwarzem Hintergrund. Jedes Quadrat zeigt eine andere starke Gravitationslinse im fernen Universum. Im Zentrum fast jedes Bildes befindet sich eine helle, meist gelblich-weiß leuchtende Vordergrundgalaxie. Um diese zentralen Galaxien herum sind die Auswirkungen der Raumzeitkrümmung deutlich zu erkennen: Das Licht noch fernerer Hintergrundgalaxien erscheint als blau leuchtende, kreisförmig gebogene Lichtbögen, fadenartige Strukturen oder fast geschlossene Ringe – sogenannte Einsteinringe. Einige Bilder zeigen auch punktförmige Mehrfachbilder derselben Hintergrundgalaxie, die symmetrisch um das Zentrum angeordnet sind. Die Details sind sehr scharf, und im Hintergrund der einzelnen Quadrate sind jeweils weitere winzige, ferne Galaxien und Sterne als Lichtpunkte erkennbar.

Das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching lädt die Öffentlichkeit ein, am Citizen-Science-Projekt „Space Warps" auf der Plattform Zooniverse teilzunehmen. In noch unveröffentlichten Aufnahmen des Euclid-Weltraumteleskops der ESA sollen Freiwillige starke Gravitationslinsen identifizieren. Die Wissenschaftler erwarten über 10.000 neue Kandidaten – mehr als in 50 Jahren aller früheren Entdeckungen zusammen. mehr

Eine Person in blauer Schutzkleidung und gelbem Helm arbeitet an einer komplexen Metallkonstruktion im Labor.

Die MPE-Doktorandin Sarah Pappert erhält den ZONTA International Women in STEM Award für ihre Arbeit am MICADO‑Instrument und ihr Engagement für Frauen in der Forschung. mehr

Farbige Darstellung des Universums in Röntgenstrahlen, zeigt komplexe Strukturen und galaktische Nebel.

SRG/eROSITA zeigt erstmals, wie unser Sonnensystem das Erscheinungsbild des Röntgenhimmels verändert
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