Die Euclid-Mission der ESA zur Untersuchung von mehr als einer Milliarde Galaxien ist dem Start einen Schritt näher gerückt: ihre beiden Instrumente sind nun gebaut und vollständig getestet, darunter das komplexe Nah-Infrarot-Spektrometer und Photometer (NISP), das von Frankreich koordiniert wird und an dem Partner aus Italien, Deutschland, Spanien, Dänemark, Norwegen und den Vereinigten Staaten beteiligt sind. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik sind für das optische Gesamtdesign des Nah-Infrarot-Instruments NISP NI-OA verantwortlich. mehr

Eine von Alejandra Yrupe Fresco (Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik) während ihres Aufenthalts am Instituto de Astrofísica de Canarias (IAC) geleitete Studie hat die Jet-Struktur in der Kernregion von M87, der hellsten Galaxie im Virgo-Haufen, aufgezeigt. Die Beobachtungen wurden Anfang April 2017 aufgenommen, fast zeitgleich mit der Kampagne des Event Horizon Telescope, die das weltberühmte erste Bild des Ereignishorizonts in einem schwarzen Loch im Kern der Galaxie M87 lieferte. mehr

Das eROSITA-Teleskop liefert Astronomen einen neuen, scharfen Blick auf heiße und energiereiche Prozesse im gesamten Universum. mehr

Zusätzliche Bilder von der ersten vollständigen Himmeldurchmusterung durch das Röntgenteleskop eROSITA.
Sie dürfen diese Bilder gerne für Ihre Berichterstattung über eROSITA verwenden - bitte geben Sie die passende Bildquelle an (siehe Bildunterschriften). mehr

Laborexperimente am Zentrum für Astrochemische Studien (CAS) des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) in München führten zusammen mit astronomischen Beobachtungen des Italienischen Nationalen Instituts für Astrophysik (INAF) zur Identifizierung eines neuen Moleküls in der Molekülwolke G+0.693-0.027 in der Nähe des galaktischen Zentrums. Das neu entdeckte Molekül heißt Propargylimin: Nach Meinung der Experten könnte diese chemische Spezies eine fundamentale Rolle bei der Bildung von Aminosäuren spielen, die zu den wichtigsten Bestandteilen des Lebens, wie wir es kennen, gehören. mehr

Hochauflösende Beobachtungen eines jungen Sternsystems offenbaren eindeutig ein Paar von Proto-Sternen im frühesten Entwicklungsstadium, die tief in die Quelle IRAS 16293-2422 der Ophiuchus-Molekülwolke eingebettet sind. Das Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik verwendete das ALMA-Interferometer nicht nur zur Bestimmung der Konfiguration der Strahlungsquellen, sondern auch zur Messung der Gas- und Sternbewegung und damit zur Bestimmung der Masse des jungen Doppelsternsystems. Die beiden nahen Proto-Sterne sind etwas schwerer als bisher angenommen und umkreisen sich einmal in etwa 400 Jahren. mehr

Beobachtungen unter Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik haben zum ersten Mal gezeigt, dass ein Stern, der um das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße kreist, sich so bewegt, wie von Einstein’s Allgemeiner Relativitätstheorie vorhergesagt. Die Bahn folgt einer Rosette und nicht einer Ellipse, wie Newtons Schwerkrafttheorie vorhersagen würde. Dieses lange gesuchte Ergebnis wurde möglich durch immer präzisere Messungen mit ESO-Teleskopen über fast 30 Jahre hinweg, mit denen die Wissenschaftler die Geheimnisse des Schwerkraftmonsters, das im Herzen unserer Galaxie lauert, entschlüsseln konnten. mehr

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