Aktuelles

Das Hobby-Eberly-Teleskop-Dark-Energy-Experiment (HETDEX) hat die umfangreichste Durchmusterung des frühen Kosmos abgeschlossen und die gesamte Datenbank ist nun für alle öffentlich einsehbar.

Das MPE lädt die Öffentlichkeit ein, am Citizen-Science-Projekt „Space Warps" auf der Plattform Zooniverse teilzunehmen. In noch unveröffentlichten Aufnahmen des Euclid-Weltraumteleskops der ESA sollen Freiwillige starke Gravitationslinsen identifizieren. 

Münchner Forschende nehmen eine äußerst seltene Supernova hinter einer Gravitationslinse auf und modellieren sie
 

Das Weltraumteleskop der ESA erfasst die erstaunliche Vielfalt der Galaxien – und Wissenschaftler des MPE verfolgen, wie Verschmelzungen ihre Kerne formen.

Die ersten von der ESA veröffentlichten Euclid-Daten (Q1) liefern beeindruckende Einblicke in die Tiefen des Universums. Sie umfassen hochaufgelöste Aufnahmen von 26 Millionen Galaxien, enthüllen feinste Strukturen und ermöglichen erstmals eine präzise Bestimmung der Form und Entfernung von mehr als 380.000 Galaxien. Diese Daten sind ein Meilenstein und markieren doch erst den Beginn der Erforschung von Dunkler Materie und Dunkler Energie. Und bei alldem spielt das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) eine zentrale Rolle.

Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat die bisher größte, sicher vermessene Superstruktur im Weltall gefunden. Die Entdeckung geschah bei der Kartierung des näheren Universums anhand der Daten von Galaxienhaufen aus der Durchmusterung des Himmels durch den Röntgensatelliten ROSAT. Mit einer Länge von etwa 1,4 Milliarden Lichtjahren setzt sich die neue Struktur aus vorwiegend Dunkler Materie an die Spitze der bisher bekannten Gebilde. Beteiligt waren Forschende am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) und Max-Planck-Institut für Physik (MPP) in Zusammenarbeit mit Kollegen in Spanien und Südafrika.

Nach mehrjähriger Arbeit haben Forschende das Subaru-Teleskop mit einem neuen speziellen „Facettenauge“ ausgestattet. Dieses neue Instrument verfügt über etwa 2.400 Glasfasern, die über das extrem weite Sichtfeld des Primärfokus des Teleskops verteilt sind. So können gleichzeitig tausende Himmelsobjekte spektroskopisch beobachtet werden. Diese einmalige Leistungsfähigkeit wird der Forschung helfen, die Entstehung und Entwicklung von Galaxien und des Universums genau zu verstehen, sobald das Instrument im Februar 2025 seinen wissenschaftlichen Betrieb aufnimmt.

Euclid gewährt den ersten tiefen Einblick in den Kosmos und deckt dabei einen Bereich von 500 Vollmonden am Himmel ab.

Analyse der ersten Beobachtungen gibt Aufschluss über die Entwicklung des Perseus-Galaxienhaufens

Die Beteiligten am MPE sind begeistert und können die ersten Ergebnisse kaum erwarten.

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